Stoertes (Photo)Blog Der Blickwinkel macht den Unterschied.

31Dez/13Off

Letztes Bild der Woche 2013

Seit langem mal wieder was neues von mir, ich leben noch!! Die Bachelorarbeit, welche mir ganze Tage geraubt hat und auch die Fotografie sehr behindert hat, ist endlich abgegeben und nun kann wieder fotografiert werden. In Zukunft wird es hier hoffentlich wieder öfter etwas zu lesen geben 🙂

asdf

Mein letztes Bild der Woche 2013 ist ein kleiner Fuchs. Ich bin fĂŒr den Jahreswechsel nach Berlin gefahren und habe heute den alten Flughafen Tempelhof besucht, welcher nun ein großer Erholungspark ist. Die betonierte FlĂ€che direkt vor dem Terminal ist mit einem Zaun abgesperrt. Auf ihr lief in aller Seelenruhe ein Fuchs, umgeben von Raben, umher und trollte eine ganze Menge Besucher, die ihn fotografieren wollten. SpĂ€ter sprang er dann in einem ruhigen Moment auf die grĂŒne Seite des Zauns und war verschwunden. Das ist also der heimliche König des Flughafens mitten in Berlin.

Ich wĂŒnsche Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, wir sehen uns dort 😉

Stay Tuned - StĂžertebeker

veröffentlicht unter: Bild der Woche, Fotos Kommentare
16Sep/13Off

Leihgabe: 400 mm Supertele!

Es ist schon lĂ€nger nichts mehr von mir zu hören gewesen und es gĂ€be noch soviel zu prĂ€sentieren .. mein Schottland-Trip, ein Artikel ĂŒber Brenizer-Fotografie etc etc aber die Bachelorarbeit und Anderes hĂ€lt mich einfach davon ab, es vollstĂ€ndig niederzuschreiben. Aber nun mal eine Vorstellung eines Objektives von Canon und gleichzeitig ein Vergleich mit einem Objektiv mit Konverter.

Da ich ja fĂŒr meine Gigapan-Fotografie extreme Brennweiten benötige, besitze ich ein Sigma EX 70-200 F/2,8 Objektiv mit einem 2x Konverter von Sigma, um auf 400 mm Endbrennweite zu gelangen. Jedoch wird mir Jeder bestĂ€tigen können, dass ein Konverter immer die Bildleistung verringert  (abgesehen von der Abnahme der LichtstĂ€rke) und ein Sigma fĂŒr den halben Preis eben auch nicht ganz an die Abbildungsleistung eines Canon-L-Objektives kommt. Dank einem Freund bei innovaLAN jedoch bin ich zurzeit in der glĂŒcklichen Lage, auf ein Canon EF 400 mm F/5,6 zurĂŒckgreifen zu können!

2013-09-16 14.50.38

2013-09-16 14.49.30

Das Objektiv hat ca. die selbe LĂ€nge wie mein 70-200 inkl. dem 2x Konverter, hat mit F/5,6 die selbe AnfangslichtstĂ€rke und ebenfalls ein 77 mm Filtergewinde. Im Preis liegen beide Lösungen ca. gleichauf: Das Sigma (1000 Euro) mit dem Konverter (288 Euro) liegt knapp unter dem Canon-L-Objektiv (1350 Euro). Das ein L-Objektiv kaum teurer ist mag auf den ersten Blick verwundern, allerdings handelt es sich hierbei ja auch um einen Festbrennweite, es hat also ausschließlich 400 mm und deckt nicht wie mein Sigma den Bereich bis 140 mm mit ab. Ein weiterer Grund ist das Fehlen eines Bildstabilisators bei Canon, welcher bei so hohen Brennweiten schon Gold wert sein kann. Diese "Nachteile" macht es jedoch wieder Wett mit anderen Eigenschaften. So ist der Schwerpunkt ein bisschen weiter in Richtung Kamera und ist mit 1413 Gramm leichter als das Sigma (1713 Gramm), was sich in der Handhabung schon stark bemerkbar macht. Typisch fĂŒr L-Objektive von Canon (L wird gerne frei mit Luxus ĂŒbersetzt ^^) ist die bestechend hohe Abbildungsleistung, welche ich auch kurz getestet habe. Leider war das Licht nicht stark genug, sodass ich keine rauschfreien Messungen mit höheren Blenden aufnehmen konnte.

Das erste Bild ist auf eine Entfernung von 45 Metern aufgenommen und wurde digital vergrĂ¶ĂŸert, da sich nur hier die Unterschiede deutlich offenbaren:

f5-6-near

Deutlich zu sehen ist die wesentlich feinere Darstellung der Rillen an den Haltegriffen und Linien. Des weiteren ist die Streuung der Festbrennweite geringer, wie an der Stange im Hintergrund zu sehen ist. Beide Bilder wurden aus RAWs entwickelt und so gut es ging bereits von chromatischer Abberation befreit.

f5-6-farIm Gegensatz nur "Nahaufnahme" zuvor nun noch ein Bild auf 260 Meter Entfernung (ebenfalls digital vergrĂ¶ĂŸert). Hier ist schon in der Vorschau des Bildes deutlich zu erkennen, dass das Canon der klare Sieger im Bereich der SchĂ€rfe ist. Dies verwundert jedoch auch kaum, sind doch Festbrennweiten in der Regel aufgrund weniger Linsen nahezu ausnahmslos schĂ€rfer als vergleichbare Zoomobjektive. Einen nicht unerheblichen Teil zum zweiten Platz fĂŒr das Sigma trĂ€gt aber der Konverter bei, welcher zwischen Objektiv und Kamera sitzt. Auch hier gilt: ein reines Objektiv ist in der Regel immer schĂ€rfer als eine vergleichbare Brennweite mit Konverter. Im folgenden zeige ich euch noch ein paar Testbilder mit dem Canon-Objektiv:

IMG_2194

IMG_2191

IMG_2141

IMG_2131

NatĂŒrlich kann man es auch noch ĂŒbertreiben und den 2x Konverter einfach auf die 400 mm draufsetzen xD Daraus entsteht dann ein 800 mm F/11 Objektiv mit einer enormen Brennweite. Nachteil hierdrann ist jedoch, dass ab eine minimalen LichtstĂ€rke von F/8.0 der Autofokus nichtmehr funktioniert, da zu wenig Licht einfĂ€llt und man von Hand scharfstellen muss. Jedoch lassen sich auch hier mit ein bisschen FeingefĂŒhl noch interessante Aufnahmen in guter QualitĂ€t mit einem wahnwitzigen Zoom machen 😀 FĂŒr alle, die solche Brennweiten nur aus der Theorie kennen: in meinem Artikel kleiner Brennweitenvergleich habe ich bereits mal einen Vergleich gemacht von Brennweiten von 8 mm bis 1300 mm. Das folgende Bild zeigt die 800 mm auf das selbe GebĂ€ude wie im Vergleichsartikel

IMG_2179

Fazit: Was die reine Bildleistung angeht ist das Canon-Objektiv klarer Sieger und ideal geeignet fĂŒr meine hochauflösende Gigapan-Aufnahmen, wo es um kompromisslose SchĂ€rfe geht. Ebenfalls Sieger ist es was das Gewicht angeht, denn trotz einer massiven Gegenlichtblende ist es rund 20% leichter. Jedoch besitzt auch das Sigma seine Vorteile: So ist das Canon aussließlich auf 400 mm beschrĂ€nkt, was in vielen FĂ€llen einen sehr großen Abstand zum fotografierten Objekt erfordert, der nicht immer möglich ist. Auch der im Sigma vorhandene Bildstabilisator ist ein unendlich wichtiger UnterstĂŒtzer bei der Fotografie aus der Hand ohne Stativ, hier lohnt sich das mehr investierte Geld. Somit wĂŒrde ich sagen: unentschieden. Jede Linse hat ihr eigenes Spezialgebiet und man darf gespannt sein, welche Gigapans mit dem Canon in Zukunft zu bestaunen sein werden 🙂

Stay Tuned - StĂžertebeker

25Jun/13Off

revisited: Shootings mit Delia

Zu viele Bilder und zu wenig Zeit, denke einige unter euch, mindestens die Fotografen kennen das - so viel schönes Material und so wenig Zeit, alles noch zu bearbeiten und prĂ€sentieren. Letzten Monat habe ich zusamm mit einer Freundin aus Wedel - Delia - ein paar Shootings gemacht. Sie ist bisher mein erstes Model mit feuerroten Haaren und wir hatten eine Menge Spass - leider wohnt sie jetzt etwas weiter weg.. ein Grund, aber kein Hindernis, diesen Sommer malwieder gemeinsam Bilder zu machen! 🙂

Das erste Shooting war wegen Schlechtwetter kurzerhand auf Indoor umgemĂŒnzt.

Beim zweiten Shooting hatten wir mehr GlĂŒck und haben das gute Wetter mit Picknick und Shooting verbunden.

Das Beste zum Schluss - mein Favourit 🙂

Ich hoffe, du kommst bald mal wieder nach HH oder ich schaffs, gen Bremen zu fahren 😉

Stay Tuned - StĂžertebeker

veröffentlicht unter: Fotos, Menschen, Portrait Kommentare
18Mai/13Off

824. Hamburger Hafengeburtstag

Moin moin,

mittlerweile auch fĂŒr mich schon zur festen GrĂ¶ĂŸe geworden ist der Hamburger Hafengeburtstag, der 824. um genau zu sein. Und wie schon die letzten zwei Jahre war ich auch dieses mal wieder mit dem THW das ganze Wochenende dort, um die Veranstaltung zu unterstĂŒtzen. Aber neben der Arbeit kam auch das Erlebnis Hafengeburtstag nicht zu kurz! Und auch wenn das Wetter dieses Jahr nicht das schönste war, so sind dennoch ein paar schöne Bilder entstanden.

Als ersten gesehenen Höhepunkt gab es fĂŒr mich das Schlepperballett, eine feste GrĂ¶ĂŸe auf dem Event.

Typisch fĂŒr Hamburg sind ja große Kreuzfahrer. Der Geburtstag ist ein beliebtes Event, an dem sich eine erhöhte Anzahl von großen Schiffen im Hafen rumtreibt, meist inkl. einer Schiffstaufe (dieses Jahr war es die Europa 2).

Aber auch viele andere Reedereien (wie der Kussmund ^^) schauten mal vorbei.

Zwischen den ganzen großen Pötten gabs auch so manch kleine interessante Überraschung:

Wie im Hintergrund bereits zu sehen durfte natĂŒrlich ein Schiff nicht fehlen: Die Queen Mary 2, das grĂ¶ĂŸte Kreuzfahrtschiff der Welt (immerhin stattliche 345 Meter LĂ€nge!)

Gegen diesen Giganten sehen alle anderen Schiffe wie winzige Nusschalen aus. Auch unsere Finjets vom THW ^^

Auf meiner Nachtwanderung am Freitag habe ich noch ein paar große Schoner und Traditionsschiffe besucht. Darunter die ursprĂŒnglich unter dem Namen Padua 1926 in Deutschland gebaute Krusenstern der russischen Flotte.

Die brasilianische Cisne Branco.

Die fest in Hamburg stationierte Rickmer Rickmers zusammen mit dem Ausbildungsschiff der deutschen Marine, der Gorch Fock.

Und ĂŒberall dazwischen unsere Boote vom THW. Vom Ponton

bis zur modernen und schnellen Finjet

Und auch bei der großen Übung SOS - Retter in Aktion war neben verschiedenen Rettungsdiensten zu Wasser und Feuerwehr auch das THW beteiligt, bei der ein in Brand geratenes Schiff gesichert, evakuiert und gelöscht wurde.

Highlight dieser Show war wieder der Seaking-Helikobter zur Bergung von Personen

Als besonderes Highlight fĂŒr mich, zwei Kameraden vom THW und 4 Kameraden von der Bundeswehr war zweifelsfrei die Mitfahrt bei der Auslaufparade auf der nagelneuen HMS Defender der britischen Royal Navy inkl. kleiner FĂŒrung an Deck mit anschließendem Tee in der schiffseigenen Bar.

Die frisch in Dienst gestellte Zerstörer befand sich in Hamburg auf seiner letzten Probefahrt zur Beseitigung von MĂ€ngeln. Das Schiff ist mit modernsten Systemen ausgestattet und ist mit seinem SchiffsgeschĂŒtz auch zur InfanterieunterstĂŒtztung fĂŒr Invasionsaufgaben geeignet, so lautete die Aussage von unserem Begleitoffizier.

Mit einem stolzen Schiffspreis von rund 1 Mrd. Pfund ist es eines der modernsten Kriegsschiffe der Welt und ersetzt damit die aus den 70ern stammenden VorgÀngerschiffe.

Zum Abschluss meines kleinen Ausblicks gibt es noch zwei Bilder vom großen Feuerwerk am Samstag, was meiner Meinung nach mit das schönste Feuerwerk ist, das man im Jahr in Hamburg bewundern kann.

Wer gerne noch mehr Bilder von mir sehen möchte, der kann sich durch die picasa-Galerie klicken: https://plus.google.com/photos/115865508028514253959/albums/5877975694811154257?authkey=CLKzuYnFv5imYA

viel Spass beim durchklicken 😉 Stay tuned

StĂžertebeker

veröffentlicht unter: Fotos, public Events Kommentare
6Mai/13Off

Weg mit dem Winter-Grau!

Vom Eise befreit sind Strom und BĂ€che .. irgendwie so hat man das mal in der Schule gelernt. Fakt ist: Der Winter ist endlich besiegt und das Grau der vergangenen Monate weicht einer bunten Welt. Zeit also, mal wieder in den Planten un Blomen zu gehen und sich von der Vielfalt an Blumen und BĂ€umen ĂŒberwĂ€ltigen zu lassen .. und von verdammt vielen Kirchentagsbesuchern (evangelischer Kirchentag in Hamburg).

Unterwegs im Park habe ich mich noch mit Delia und ihrer Schwester Miriam getroffen. Eigentlich wollten wir nur eine Runde durch drehen und etwas quatschen, was dann doch noch in ein kleines Shooting ausgeartet ist. ^^ Ich hÀtte mich geÀrgert, hÀtte ich die Chance nicht genutzt, denn schönere Farbkontraste kann man sich ja kaum ausdenken.

Trotz der vielen Leute habe ich noch ein paar recht ruhige Locations gefunden bzw. die meisten Leute waren nachsichtig und haben mir auch meinen Platz gelassen .. auch wenn manchmal der halbe Weg dadurch versperrt wurde xD

Ich hoffe die Zeit und das Wetter lassen es nochmal zu, dass wir nochmal gemeinsam losziehen können - mir hats wirklich Spass gemacht!

In diesem Sinne - bis zum nÀchsten mal!

Stay tuned - StĂžertebeker

veröffentlicht unter: Fotos, Menschen, Portrait Kommentare
29Apr/13Off

es gigapant wieder

Wie einige ja bereits wissen, ist mein Gigapan-Stativ vor einiger Zeit auf dem RĂŒckflug aus Schottland kaputtgegangen. Vor etwas ĂŒber einer Woche dann die freudige Nachricht: der VerkĂ€ufer (Schnittpunkt aus Köln) erstattete mir ein ErsatzgerĂ€t auf Garantie! Tausend Dank dafĂŒr nochmal an die netten Kollegen!

Gestern dann konnte ich das erste mal mit all den bisher aus Gigapans gewonnenen Erfahrungen auf ein Hochhaus anrĂŒcken, um ein neues Maß an QualitĂ€t und Auflösung zu erreichen. Mein Ziel war der Channeltower in Harburg, eines der höchsten GebĂ€ude in der nĂ€heren Umgebung. Nach vorheriger Anfrage habe ich recht schnell grĂŒnes Licht von der IVG bekommen und der zustĂ€ndige Sicherheitsdienst empfing mich freundlich und ließ mich auf die Dachterasse des Hochhauses. Vielen Dank auch hier nochmal an die IVG/Security, dass alles so unkompliziert funktioniert hat und ich von dort aus Bilder machen durfte! 😉

Genug der Vorworte, hier nun das erste Tag-Panorama. Es ist fast 5 GPixel groß, besteht aus etwa 550 Aufnahmen und wurde mit ISO-100, F/8, 1/500s geschossen. Die Aufnahmezeit betrug rund 45 Minuten, das entwickeln der RAWs rund eine Stunde und das stitchen inkl Upload eine weitere Stunde. Auf große Nachbearbeitungen (bis auf die RAW-Korrekturen) habe ich verzichtet. Weitere Infos zur Aufnahme entnehmt Ihr direkt der Website.

Das Wetter hat endlich mal wieder mitgespielt und mir einen recht sonnigen Tag mit nur wenig Wind geschenkt. Einziges Manko ist das flimmern der Luft, was man besonders auf große Entfernungen in Richtung Innenstadt sieht, aber hey, man kann nicht alles auf einmal haben ^^ Mein nĂ€chstes Ziel ist, ein Ă€hnliches Panorama mit 400 mm Brennweite zu schießen.

Nicht fehlen durfte ebenfalls mein Danbo, welcher die Arbeiten ĂŒberwacht hat und mir den Ausblick prĂ€sentiert hat:

WĂ€hrend der Wartezeit war es auch schön, nach so vielen grauen und kalten Tagen endlich mal wieder etwas Sonne zu genießen!

Wer selbst mal einen 360° Blick vom Channeltower werfen möchte, kann dies entweder mit Flashplayer oder Quicktime ganz einfach tun.

Da die Gelegenheit des unkomplizierten Zutritts und guten Wetters gĂŒnstig waren, habe ich mir gleich nochmal fĂŒr den Abend einen Termin gemacht. Zusammen mit Anton, einem befreundeten Fotografen, gings um 22 Uhr erneut auf den Channeltower. Neben der fantastischen Nachtsicht ĂŒber das Lichtermeer der Ölverarbeitungsanlagen im Harburger Hafen war mein Hauptziel die Lichtinstallation "crossing the elbe" im Zusammenhang mit der internationalen Bauausstellung in Wilhelmsburg/Hamburg. Dabei werden jeden Abend (noch bis MĂ€rz 2014) 90 Minuten nach Sonnenuntergang 3 Strahler fĂŒr 20 Minuten angestellt. Diese stehen in Harburg (PhoenixCenter), Wilhelmsburg (Energiebunker) und Hamburg (SpiegelgebĂ€ude, Hafencity) und strahlern mit einem sehr starken Spot ĂŒber das Land. NĂ€hare Infos zum genauen Zeitpunkt und wann die Stahler in welche Richtung leuchten, findet Ihr auf der Projektseite http://www.crossingtheelbe.com/

Hier durfte mein Gigapan erstmalig seine NachtqualitĂ€ten unter Beweis stellen. Geshootet wurde hier mit ISO-200, F/4,5, 10s auf 50 mm. Trotz der Masse des Stativs kam es bei den Belichtungen zum Teil zu Verwacklungen, die ruhig ĂŒbersehen werden dĂŒrfen 😉 Auch hier gilt: fĂŒr mehr Infos und Vollbild besucht direkt die Panoramawebsite 😉

Der Trip hat echt Spass gemacht und ich denke mal, ich werde wenn möglich nochmal den Channeltower besuchen. Wer mitkommen möchte, kann sich mal bei mir melden und auf die "Merkliste" setzen lassen 😉 Abschließend nochmal ein Bild vom Channeltower fĂŒr alle, die nicht direkt aus Harburg kommen.

Stay tuned - StĂžertebeker

veröffentlicht unter: Danbo, Erkundungstouren, Fotos, Panoramen Kommentare
4Apr/13Off

BĂŒhnenfotografie: Radio Hamburg Top 824 Oster-Mega-Hit-Marathon

Seit einiger Zeit bin ich fĂŒr Nightlife International unterwegs, ein Eventportal auf dem Fotos von Parties hochgeladen werden, auf denen unsere Fotografen unterwegs waren. Meinen ersten Einsatz hatte ich damals bei LiLaBe, einer ziemlich verrĂŒckten Faschingsparty. Dieses mal sind wir mit insgesamt 4 Fotografen beim Radio Hamburg Top 824 Oster-Mega-Hit-Marathon unterwegs gewesen. Die Location war eine Open-Air-BĂŒhne von Radio Hamburg mitten auf der Mönckebergstrasse in Hamburg, davor 15.000 Zuschauer.

Als Mensch mit einem Presse-Band stand es mir frei, mich ĂŒberall zu bewegen. So war ich neben dem BĂŒhnengraben und dem Kindergehege (der 1.Klasse Bereich direkt vor der BĂŒhne) auch hinter der BĂŒhne und auf der BĂŒhne unterwegs. Und wie das Bild oben und unten zeigt, hatte ich einmal die Gelgenheit alleine mit einem Kollegen auf die BĂŒhne zu gehen um Fotos zu machen. Es ist schon ein gewisser Nervenkitzel, fast alleine vor so einer großen Menge zu stehen und angejubelt zu werden, damit man auf dem Foto auch ja gesehen wird - affengeil! 😀

Neben mir gabs noch ein paar Live-Acts zu sehen. Da wÀren zuerstmal Lukas Graham (Drunk in the Morning)...

.. Bosse (Die schönste Zeit)...

.. Die Atzen (Das geht ab! Wir feiern die ganze Nacht) ...

.. und zu guter letzt noch Stefanie Heinzmann (My Man Is a Mean Man)

mit Ihrer Band

Nach den Live-Acts kamen die beiden Radiomoderatoren von Radio Hamburg (Horst & Birgit Hahn) aus ihrem Studio gekrochen, nachdem sie bereits ĂŒber 60 Stunden die Top 824 nahezu komplett abmoderiert hatten.

Die letzten 20 Titel wurden dann Live auf der BĂŒhne anmoderiert und mit Event und Show auf der BĂŒhne gefeiert. Dabei waren ruhigere StĂŒcke wie people help the people von Birdy..

.. wie auch Titel, bei denen mit einer wirklich gelungenen und faszinierenden Feuershow untermalt wurden (Girl on fire - Alica Keys) ..

Kurz vor dem Finale ging es fĂŒr uns Fotografen nochmal zum Fototermin auf die BĂŒhne. Wie oben ja bereits gesehen, war das nicht der erste Termin und so dachte ich mir nichts weiter dabei.. hĂ€tte ich aber mal tun sollen, denn was mich erwartete hat mich schon etwas umgehauen. Mittlerweile war es dunkel geworden und hunderte kleiner Lichter von Handys leuchteten wie ein Meer aus Lichtpunkten! FĂŒr einen Moment war ich so fasziniert, dass ich vergessen hatte, wieso ich auf der BĂŒhne war.. doch in all dem GedrĂ€nge auf der BĂŒhne kam ich schnell wieder runter und habe doch noch ein paar schöne Fotos von der Szene geschossen bevor es wieder runter ging. Leider ist nur ein Fisheye-Bild entstanden, da ich mich in unserem 4er-Team auf die exotischen Brennweiten spezialisiert hatte.

Gegen 21 Uhr war es dann soweit - die Top 1 der 824 Titel wurde gespielt: Scream and Shout von Will I Am Feat. Britney Spears. ErwartungsgemĂ€ĂŸ war das Publikum am ausrasten und die Stimmung war einfach grandios!

Danach gings erschöpft, mit leichtem Pfeiffen auf dem Ohr aber glĂŒcklich wieder nach Hause. Live-Events sind einfach geil!

Allen die mit da waren - danke fĂŒr die geniale Stimmung, Danke an mein Team und auf das nĂ€chste Event!

Stay Tuned - StĂžertebeker

veröffentlicht unter: Fotos, Menschen, public Events Kommentare
23Mrz/13Off

Trip nach Schottland

Endlich mal wieder reisen! Hat mich doch das Studium die letzten Jahre viel davon abgehalten, so wurde es jetzt endlich mal wieder Zeit, Deutschland zu verlassen und sei es auch nur fĂŒr ein paar Tage. Und da ich eh meine Mitbewohnerin Joanna wĂ€hrend des Auslandssemsters in Glasgow besuchen wollte, fiel mir die Wahl nicht gerade schwer.

Montag

Angekommen in Edinburgh war die Freude groß: der seit Wochen in Hamburg bekannte graue Himmel war im sonst fĂŒr seine Feuchtigkeit bekannten Schottland komplett verschwunden und wurde fast die gesamten 5 Tage durch strahlend blauen Himmel ersetzt - ein schöneres Wetter kann man sich einfach nicht wĂŒnschen!

Mein erstes must-have Ziel in Schottland war der Firth of Forth mit seiner bekannten riesigen BrĂŒcke, die mittlerweile schon ĂŒber 100 Jahre alt ist. Nach einer kurzen Zugfahrt waren wir in Queens Ferry und das Wetter belohnte uns mit einem grandiosen Ausblick ĂŒber den Meeresarm. Nach kurzem suchen war die perfekte Location fĂŒr mein erstes richtiges Gigapan gefunden:

Ich konnte einfach nicht widerstehen und seit einigen Tagen hÀngt dieses Bild als 3,6 Meter langes Panorama in meinem Zimmer - wer will kann mich gerne mal besuchen kommen, es sieht bombastisch aus!

Auf dem RĂŒckweg ging es wieder ĂŒber Edinburgh zurĂŒck nach Glasgow. Der Bahnhof in Edinburgh hat das Modell "Stuttgart 21" konsequent umgesetzt: anstatt den Bahnhof zu verbuddeln, wurde er einfach in ein Tal gebaut, das mitten durch die Stadt verlĂ€uft, und dann von oben mit einem (Glas)Dach verschlossen 😀

Dienstag

Dienstag war Erkundungstag. Da Joanna leider die folgenden Tage keine Zeit hatte (danke an den verplanten Prof, der spontan noch zusÀtzliche Vorlesungen reingelegt hat!), habe ich auf eigene Faust mit einem Stadtplan bewaffnet Glasgow erkundet.

So wunderschön die Architektur von Edinburgh auch ist - so hĂ€sslich waren manche Ecken von Glasgow. Die Stadt, frĂŒher bekannt als mĂ€chtiger Seehafen und Arbeiterstadt, hat in den letzten Jahrzehnten einen starken Wandel durchgemacht. So spielt der Seehandel und Schiffbau mittlerweile gar keine Rolle mehr in dieser Stadt - was man am Baustil aber noch sehr deutlich sieht. Überall im Hafengebiet stehen noch alte Speicher, heruntergekommene HĂ€user und nicht zuletzt riesige FreiflĂ€chen der ehemaligen IndustriegebĂ€ude herum.

Auf der anderen Seite wird gebaut was das Zeug hĂ€lt. An vielen Ecken findet man neben den ArbeiterhochhĂ€usern glĂ€nzende Glassfassaden fĂŒr Wohnviertel, Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen. Und so kommt es vor, dass man in einer Straße eine bunten Mischung aus marode und modern antrifft.

Doch es gibt auch sehr schöne Seiten in der Stadt wie das Rathaus mit dem Weltkriegs-Denkmal..

... dem River Clyde ...

.. oder dem Riverside Museum.

Apropos Museum: nahezu sĂ€mtliche Museen in der Stadt verlangen keinen Eintritt. Man geht einfach in das GebĂ€ude hinein und schon steht man mitten in der Ausstellung und wird freundlich von einer Dame begrĂŒĂŸt, die einem sofort einen Guide in die Hand drĂŒckt - da darf man sich hierzulande gerne eine Scheibe abschneiden. Im Riverside-Museum war ich dann auchnoch an diesem vollgestopften Tag. Zu sehen gibt es sehr viel ĂŒber die Entwicklung der MobilitĂ€t. Von den ersten Booten ĂŒber FahrrĂ€der, Schiffe, Autos, Dampflocks, Straßenbahnen, der Glasgower Subway, Autos und anderen Fortbewegungsmitteln.

Das obige Bild ist ĂŒbrigens keine Modellsammlung sondern eine Wand voll mit Autos in OriginalgrĂ¶ĂŸe... schaut mal genauer hin 😉

Auf dem RĂŒckweg habe ich dann wegen platten FĂŒĂŸen gleich nochmal die bereits erwĂ€hnte Glasgow Subway ausprobiert - eine schon ĂŒber 100 Jahre alte U-Bahn, die als Ring unter der Stadt verkehrt. Sie ist ein Erlebnis erster Klasse! Zum einen ist sie vielleicht gerademal etwas grĂ¶ĂŸer als 2 Meter im Durchmesser, sodass man sich schon leicht ducken muss bei der Fahrt und zum anderen wird man stĂ€rker durchgeschĂŒttelt als bei einer Achterbahnfahrt .. von der extremen LĂ€rmentwicklung mal ganz zu schweigen ^^

Mittwoch

Dieser Tag entwickelte sich nach der spontanen Entscheidung, einfach irgendwo hin mit der Bahn zu fahren, zu einer kleineren Wandertour. Erster Halt war der kleine Ort mit dem lustigen Namen "Bowling" welcher einen kleinen Hafen hatte, der wohl schon lange kein fahrtĂŒchtiges Schiff mehr gesehen hatte.

Ich konnte mein GlĂŒck kaum fassen: Sonne! Und dazu keine einzige Wolke und Windstille. So still, dass man die Flut beim steigen an der OberflĂ€chenspannung beobachten konnte..

Nachdem ich mich an dieser Pracht sattgesehen hatte, fiel mir mein nĂ€chstes Ziel ins Auge: was wĂ€re denn ein Besuch in Schottland, ohne wenigstens auf einen kleinen HĂŒgel zu wandern?

Gesagt getan und so bin ich querfeldein durch Bowling (das passenderweise die "Bowling Hall" als Rauthaus hat 😀 ) am Highway entlang gewandert, bis ich einen Weg fand.

Bereits auf halbem Wege bot sich mir eine phantastische Aussicht, die ich mir nichtmal hÀtte ertrÀumen können!

Und was erwartet man, wenn man endlich den Kamm der HĂŒgelkette erklommen hat? Viel, aber sicherlich keine Angler! Denn oben gab es einen See und einen Ausblick auf die Highlands weiter nördlich (wer mehr Bilder sehen möchte, scrolle bitte gleich bis zum Ende zur Galerie 😉 ).

Beim Abstieg war wieder der weite Blick auf den Ballungsraum um Glasgow zu sehen.

Nach dieser Wanderung mit vielen schönen Impressionen, war ich froh, als ich mit meinen schmerzenden FĂŒssen wieder am Bahnhof angekommen war und entspannt mit der ScotRail nachhauserollen konnte.

Donnerstag

Donnerstag war ich erstmal mit Joanna FrĂŒhstĂŒcken - natĂŒrlich ein british breakfast schottischer Art. Neben gebratenem Speck, Toast, Spiegelei und Bohnen lagen auf meinen Teller noch Hagges (gefĂŒllter Schafsdarm) und Black pudding (.. Blutkuchen 😀 ) auf dem Teller. Und ich muss sagen .. wenn man nicht weiss, was genau da drinne ist, schmeckt es sogar alles ziemlich gut 😀

Davon gestĂ€rkt standen fĂŒr mich noch etwas Sightseeing und Geocaching auf dem Plan. Letzteres fĂŒhrte mich quer durch die Stadt zu interessanten Orten und Nieschen, wĂ€hrend ersteres mich zunĂ€chst in die Glasgow Cathedral verschlug.

Sehr interessant an diesem GebÀude war die Geschichte, in Folge derer die Kirche vielfach erweitert und durch zusÀtzliche Anbauten ergÀnzt wurde.

Direkt hinter der Kirche befindet sich der Glasgow Necropolis, ein FriedhofshĂŒgel mit zig pompös in Szene gesetzten Grabsteinen .. nein besser Grabmonumenten 😀

Anschließend ging es zum Geocaching quer durch die Stadt.

An diesem Tag zog sich der Himmel leider langsam etwas zu - aber es blieb trocken und meine Tour zog sich wieder bis in den Nachmittag. WĂ€hrend meiner Tour durch das Land habe ich öfter festgestellt, dass der Schotte gerne mit dem Bus fĂ€hrt. Nicht nur, dass in der Stadt gefĂŒhlt mehr Busse als Autos unterwegs waren, auch alle grĂ¶ĂŸeren StĂ€dte des Landes sind durch City-Link Verbindungen mit einem sehr guten Busnetz verbunden. Daher wundert es nicht, dass man öfter ĂŒber Busbahnhöfe stolpern konnte die schon fast Bahnhofsausmaße angekommen haben.

Abends sind wir dann gemeinsam noch mit 2 Komilitonen von Joanna ein paar Bierchen trinken gewesen. Ich bin durchaus geneigt zu sagen, auch englisches Bier kann man trinken 😀

Freitag

So schön die Woche auch war, so kurz war sie leider auch. Bereits in der FrĂŒhe ging mein Bus nach Edinburgh zum Flughafen. Beim Abflug hatte ich GlĂŒck: es war wieder fast wolkenfreier Himmel und aus dem Fenster konnte ich nochmal einen sehr schönen Blick auf Edinburgh und die beiden BrĂŒcken ĂŒber den Firth of Forth erhaschen. Danach folgte sehr schnell wieder die graue Wolkendecke, die mich bis Bremen verfolgen sollte - bye bye Scotland!

Nach dem Flug gabs dann noch eine böse Überraschung: mein neu gekauftes Gigapan Epic Pro Stativ, das ich gut gepolstert im ReisegepĂ€ck aufgegeben habe, hat den Flug nicht ĂŒberstanden. Das Display war gesprungen und beide Stellmotoren funktionieren seitdem nicht mehr - wie zum Geier haben die das an so einem massiven GerĂ€t geschafft o.O

Da ich viiiiel mehr Bilder gemacht habe, als hier Platz finden, habe ich wieder eine Galerie mit einer grĂ¶ĂŸeren Auswahl erstellt: Bildergalerie

Ich freue mich, wenn ich euch auch etwas von Schottland begeistern konnte mit meinenn Bildern - ich will auf jeden fall nochmal hin! Vielleicht mal nach Aberdeen, oder wandern durch die Highlands .. 😉

Stay Tuned - StĂžertebeker

 

veröffentlicht unter: Danbo, Erkundungstouren, Fotos, Panoramen 1 Kommentar
20Feb/13Off

Panorama in Hamburg – aber wo?

Hier mal ein kleiner Bericht ĂŒber meine heutige Ausbeute an hohen GebĂ€uden in Hamburg, die es erlauben, dass man von ihrem Haus aus Bilder macht. Vorneweg: es ist alles dabei von Geldgier bishin zu netten offenen Leuten.

  •  Direkt neben meiner Arbeit bei der BGW in der Pappelallee 41 steht ein 20-stöckiges Hochaus, was zum Großteil von Behörden bewohnt wird. Spontane Aussicht aus dem Fenster gleich Null, aber ich habe von einem Mitarbeiter eine Kontaktadresse fĂŒr den Vermieter bekommen - mal sehn.
  • Raddison Blu, Dammtor: als eines der höchsten GebĂ€ude in seiner nĂ€heren Umgebung ist man sich seiner Monopolstellung wohl sehr bewusst - so sehr, dass man selbst von Privatpersonen schlappe 300 Euro pro Stunde haben möchte, wenn sie Fotos (egal ob im Auftrag der Uni oder privat) von ganz oben schiessen wollen. Ähnliche Erfahrungen habe ich bereits im Park Inn in Berlin gemacht, hier wollte man 350 Euro die Stunde haben ... trĂ€umt weiter.

Als nÀchstes war ich an der Elbe, hier stehen mehrere neu errichtete HochhÀuser und ein Traditionsreiches Hotel:

  • Hotel Hafen Hamburg: die freundliche Dame an der Rezeption gab mir eine Visitenkarte des hĂ€uslichen "Sales Manager" mit dem Verweis, dass zu Events (Hafengeburtstag etc) gute Chancen bestehen, einen Platz zu bekommen. Vielleicht habe ich zum Hafengeburtstag mit meinem Darf-schein vom THW bessere Karten, aber wies ausschaut ist es auch privat möglich. Nach entsprechender Anmeldung
  • Hochhaus an der Zirkusstrasse 1: mein klarer Favourit! Nach kurzer Wartezeit kam direkt der Objektleiter (tolle Namen haben die Jobs da 😀 ) des Hauses zu mir und fĂŒhrte mich direkt auf das Dach des GebĂ€udes, wo sich eine Terasse mit Bar befindet. Die Aussicht ist Nahezu uneingeschrĂ€nkt 360° möglich und in der Woche genĂŒgt ein kurzer Anruf und wenn keine Veranstaltungen stattfinden, habe ich freie Hand, mich dort auszutoben.

  • Astra-Turm: die grĂ¶ĂŸte EnttĂ€uschung. Auf dem zweiten Bild sieht man den Astra-Turm und seine schöne Aussichtsplattform. Dennoch wurde ich recht schroff mit den Worten "Fotos sind hier nicht erwĂŒnscht" wieder vertrieben - wieso baut man eine Aussichtsterasse, wenn man niemandem diese Aussicht gönnen will?
  • Empire Riverside Hotel: das dritte Hochhaus in der Reihe hat eine Bar in der höchsten Etage, von der aus man sicherlich die Aussicht ĂŒber die Stadt bei einem Cocktail genießen kann. Leider konnte ich die Aussicht nicht direkt besuchen, da mir auch hier eine Visitenkarte vom "Sales-Manager" in die Hand gedrĂŒckt wurde - welches die gleiche Person wie vom Hotel Hafen Hamburg ist. Ich denke hier werde ich nicht viel Erfolg haben, da zum einen keine fensterfreie Sicht vom Dach aus möglich ist und zum anderen sieht das Hotel noch einmal wesentlich teurer als die anderen aus, sodass ein Fotograf, der dort 2 Stunden verbringen will eher ungern gesehen ist.
  • zu guter letzt: Bundesamt fĂŒr Seefahrt und Hydrografie. Eine Reihe vor den HochhĂ€usern befinden sich ein paar Ämter (auch das fĂŒr Tropenmedizin), welche zwar kleiner sind aber dafĂŒr direkt am Wasser stehen. Hier wurde ich gebeten, wĂ€hrend der Hauptarbeitszeit wiederzukommen und mit der Pressestelle einen Termin zu vereinbaren - wer sich also halbwegs professionell verkaufen kann, wird hier wohl auch gute Chancen haben.

Soviel zu einer kleinen Übersicht, was direkt an der Elbe möglich ist - ich werde noch weitere GebĂ€ude in Angriff nehmen wie einen hohen Wohnblock bei Stellingen, das Geomatikum/Philturm der Uni Hamburg, den Pegelturm an den LandungsbrĂŒcken, die untere Aussichtsplattform des Hamburger Michel und den Heinrich-Hertz-Turm am MessegelĂ€nde. Und sollte dann auch endlich mal das Wetter mitspielen, so kann auch endlich mein neues Gigapan Epic Pro mal so richtig ausgereizt werden xD

Stay Tuned - StĂžertebeker

10Feb/13Off

Speicherstadt

Ein beliebtes - wenn nicht DAS beliebteste Fotoziel in Hamburg ist die Speicherstadt, besonders bei Nacht. Der grĂ¶ĂŸte Lagerhauskomplex der Welt ist schon lange keine Lagerstadt mehr, sondern wird als Hamburgs neustes Wohnviertel umgestaltet. Deshalb findet man auch an jeder Ecke schicke Glasfassaden, kleine BrĂŒcken zwischen den Fleeten und viele bunte Lichter - also genau das richtige fĂŒr eine ausgedehnte Fototour! 🙂

Dieses mal war ich mit meinem Kumpel Deca und seiner Freundin unterwegs, um Ihnen mal das SchmuckstĂŒck zu zeigen - wo sonst kann man besser in die Langbelichtungsfotografie einsteigen?

Zugegeben, am Anfang war das Wetter nicht ganz optimal, aber das Ànderte sich schnell.

Das Unilever-Haus

Hier und da schimmert noch die alte Verwendung des Viertels als Umschlaghafen fĂŒr GĂŒter aus aller Herren LĂ€nder durch..

Auch das Maritime Museum befindet sich in der Speicherstadt

Ein wie ich finde lustiges Bild: großes Haus frisst kleines Haus 😀

Und was darf natĂŒrlich in einer Tour durch die Speicherstadt nicht fehlen? Richtig, das Wasserschloss!

Ein Motiv was wohl fast jeder schonmal fotografiert hat. Ich habs zum Abschluss nochmal etwas anders probiert - um den Einheitsbrei zu entfliehen ^^

Halten wir fest: meine Kamera hat ihren Schneetest bestanden, in der Speicherstadt kann man ĂŒberall schöne Bilder machen und eine zweite Unterhose gegen die KĂ€lte ist einfach ein Traum 😀

Stay Tuned - StĂžertebeker

veröffentlicht unter: Erkundungstouren, Fotos Kommentare