Stoertes (Photo)Blog Der Blickwinkel macht den Unterschied.

18Mai/13Off

824. Hamburger Hafengeburtstag

Moin moin,

mittlerweile auch für mich schon zur festen Größe geworden ist der Hamburger Hafengeburtstag, der 824. um genau zu sein. Und wie schon die letzten zwei Jahre war ich auch dieses mal wieder mit dem THW das ganze Wochenende dort, um die Veranstaltung zu unterstützen. Aber neben der Arbeit kam auch das Erlebnis Hafengeburtstag nicht zu kurz! Und auch wenn das Wetter dieses Jahr nicht das schönste war, so sind dennoch ein paar schöne Bilder entstanden.

Als ersten gesehenen Höhepunkt gab es für mich das Schlepperballett, eine feste Größe auf dem Event.

Typisch für Hamburg sind ja große Kreuzfahrer. Der Geburtstag ist ein beliebtes Event, an dem sich eine erhöhte Anzahl von großen Schiffen im Hafen rumtreibt, meist inkl. einer Schiffstaufe (dieses Jahr war es die Europa 2).

Aber auch viele andere Reedereien (wie der Kussmund ^^) schauten mal vorbei.

Zwischen den ganzen großen Pötten gabs auch so manch kleine interessante Überraschung:

Wie im Hintergrund bereits zu sehen durfte natürlich ein Schiff nicht fehlen: Die Queen Mary 2, das größte Kreuzfahrtschiff der Welt (immerhin stattliche 345 Meter Länge!)

Gegen diesen Giganten sehen alle anderen Schiffe wie winzige Nusschalen aus. Auch unsere Finjets vom THW ^^

Auf meiner Nachtwanderung am Freitag habe ich noch ein paar große Schoner und Traditionsschiffe besucht. Darunter die ursprünglich unter dem Namen Padua 1926 in Deutschland gebaute Krusenstern der russischen Flotte.

Die brasilianische Cisne Branco.

Die fest in Hamburg stationierte Rickmer Rickmers zusammen mit dem Ausbildungsschiff der deutschen Marine, der Gorch Fock.

Und überall dazwischen unsere Boote vom THW. Vom Ponton

bis zur modernen und schnellen Finjet

Und auch bei der großen Übung SOS - Retter in Aktion war neben verschiedenen Rettungsdiensten zu Wasser und Feuerwehr auch das THW beteiligt, bei der ein in Brand geratenes Schiff gesichert, evakuiert und gelöscht wurde.

Highlight dieser Show war wieder der Seaking-Helikobter zur Bergung von Personen

Als besonderes Highlight für mich, zwei Kameraden vom THW und 4 Kameraden von der Bundeswehr war zweifelsfrei die Mitfahrt bei der Auslaufparade auf der nagelneuen HMS Defender der britischen Royal Navy inkl. kleiner Fürung an Deck mit anschließendem Tee in der schiffseigenen Bar.

Die frisch in Dienst gestellte Zerstörer befand sich in Hamburg auf seiner letzten Probefahrt zur Beseitigung von Mängeln. Das Schiff ist mit modernsten Systemen ausgestattet und ist mit seinem Schiffsgeschütz auch zur Infanterieunterstütztung für Invasionsaufgaben geeignet, so lautete die Aussage von unserem Begleitoffizier.

Mit einem stolzen Schiffspreis von rund 1 Mrd. Pfund ist es eines der modernsten Kriegsschiffe der Welt und ersetzt damit die aus den 70ern stammenden Vorgängerschiffe.

Zum Abschluss meines kleinen Ausblicks gibt es noch zwei Bilder vom großen Feuerwerk am Samstag, was meiner Meinung nach mit das schönste Feuerwerk ist, das man im Jahr in Hamburg bewundern kann.

Wer gerne noch mehr Bilder von mir sehen möchte, der kann sich durch die picasa-Galerie klicken: https://plus.google.com/photos/115865508028514253959/albums/5877975694811154257?authkey=CLKzuYnFv5imYA

viel Spass beim durchklicken 😉 Stay tuned

Støertebeker

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6Mai/13Off

Weg mit dem Winter-Grau!

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche .. irgendwie so hat man das mal in der Schule gelernt. Fakt ist: Der Winter ist endlich besiegt und das Grau der vergangenen Monate weicht einer bunten Welt. Zeit also, mal wieder in den Planten un Blomen zu gehen und sich von der Vielfalt an Blumen und Bäumen überwältigen zu lassen .. und von verdammt vielen Kirchentagsbesuchern (evangelischer Kirchentag in Hamburg).

Unterwegs im Park habe ich mich noch mit Delia und ihrer Schwester Miriam getroffen. Eigentlich wollten wir nur eine Runde durch drehen und etwas quatschen, was dann doch noch in ein kleines Shooting ausgeartet ist. ^^ Ich hätte mich geärgert, hätte ich die Chance nicht genutzt, denn schönere Farbkontraste kann man sich ja kaum ausdenken.

Trotz der vielen Leute habe ich noch ein paar recht ruhige Locations gefunden bzw. die meisten Leute waren nachsichtig und haben mir auch meinen Platz gelassen .. auch wenn manchmal der halbe Weg dadurch versperrt wurde xD

Ich hoffe die Zeit und das Wetter lassen es nochmal zu, dass wir nochmal gemeinsam losziehen können - mir hats wirklich Spass gemacht!

In diesem Sinne - bis zum nächsten mal!

Stay tuned - Støertebeker

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29Apr/13Off

es gigapant wieder

Wie einige ja bereits wissen, ist mein Gigapan-Stativ vor einiger Zeit auf dem Rückflug aus Schottland kaputtgegangen. Vor etwas über einer Woche dann die freudige Nachricht: der Verkäufer (Schnittpunkt aus Köln) erstattete mir ein Ersatzgerät auf Garantie! Tausend Dank dafür nochmal an die netten Kollegen!

Gestern dann konnte ich das erste mal mit all den bisher aus Gigapans gewonnenen Erfahrungen auf ein Hochhaus anrücken, um ein neues Maß an Qualität und Auflösung zu erreichen. Mein Ziel war der Channeltower in Harburg, eines der höchsten Gebäude in der näheren Umgebung. Nach vorheriger Anfrage habe ich recht schnell grünes Licht von der IVG bekommen und der zuständige Sicherheitsdienst empfing mich freundlich und ließ mich auf die Dachterasse des Hochhauses. Vielen Dank auch hier nochmal an die IVG/Security, dass alles so unkompliziert funktioniert hat und ich von dort aus Bilder machen durfte! 😉

Genug der Vorworte, hier nun das erste Tag-Panorama. Es ist fast 5 GPixel groß, besteht aus etwa 550 Aufnahmen und wurde mit ISO-100, F/8, 1/500s geschossen. Die Aufnahmezeit betrug rund 45 Minuten, das entwickeln der RAWs rund eine Stunde und das stitchen inkl Upload eine weitere Stunde. Auf große Nachbearbeitungen (bis auf die RAW-Korrekturen) habe ich verzichtet. Weitere Infos zur Aufnahme entnehmt Ihr direkt der Website.

Das Wetter hat endlich mal wieder mitgespielt und mir einen recht sonnigen Tag mit nur wenig Wind geschenkt. Einziges Manko ist das flimmern der Luft, was man besonders auf große Entfernungen in Richtung Innenstadt sieht, aber hey, man kann nicht alles auf einmal haben ^^ Mein nächstes Ziel ist, ein ähnliches Panorama mit 400 mm Brennweite zu schießen.

Nicht fehlen durfte ebenfalls mein Danbo, welcher die Arbeiten überwacht hat und mir den Ausblick präsentiert hat:

Während der Wartezeit war es auch schön, nach so vielen grauen und kalten Tagen endlich mal wieder etwas Sonne zu genießen!

Wer selbst mal einen 360° Blick vom Channeltower werfen möchte, kann dies entweder mit Flashplayer oder Quicktime ganz einfach tun.

Da die Gelegenheit des unkomplizierten Zutritts und guten Wetters günstig waren, habe ich mir gleich nochmal für den Abend einen Termin gemacht. Zusammen mit Anton, einem befreundeten Fotografen, gings um 22 Uhr erneut auf den Channeltower. Neben der fantastischen Nachtsicht über das Lichtermeer der Ölverarbeitungsanlagen im Harburger Hafen war mein Hauptziel die Lichtinstallation "crossing the elbe" im Zusammenhang mit der internationalen Bauausstellung in Wilhelmsburg/Hamburg. Dabei werden jeden Abend (noch bis März 2014) 90 Minuten nach Sonnenuntergang 3 Strahler für 20 Minuten angestellt. Diese stehen in Harburg (PhoenixCenter), Wilhelmsburg (Energiebunker) und Hamburg (Spiegelgebäude, Hafencity) und strahlern mit einem sehr starken Spot über das Land. Nähare Infos zum genauen Zeitpunkt und wann die Stahler in welche Richtung leuchten, findet Ihr auf der Projektseite http://www.crossingtheelbe.com/

Hier durfte mein Gigapan erstmalig seine Nachtqualitäten unter Beweis stellen. Geshootet wurde hier mit ISO-200, F/4,5, 10s auf 50 mm. Trotz der Masse des Stativs kam es bei den Belichtungen zum Teil zu Verwacklungen, die ruhig übersehen werden dürfen 😉 Auch hier gilt: für mehr Infos und Vollbild besucht direkt die Panoramawebsite 😉

Der Trip hat echt Spass gemacht und ich denke mal, ich werde wenn möglich nochmal den Channeltower besuchen. Wer mitkommen möchte, kann sich mal bei mir melden und auf die "Merkliste" setzen lassen 😉 Abschließend nochmal ein Bild vom Channeltower für alle, die nicht direkt aus Harburg kommen.

Stay tuned - Støertebeker

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4Apr/13Off

Bühnenfotografie: Radio Hamburg Top 824 Oster-Mega-Hit-Marathon

Seit einiger Zeit bin ich für Nightlife International unterwegs, ein Eventportal auf dem Fotos von Parties hochgeladen werden, auf denen unsere Fotografen unterwegs waren. Meinen ersten Einsatz hatte ich damals bei LiLaBe, einer ziemlich verrückten Faschingsparty. Dieses mal sind wir mit insgesamt 4 Fotografen beim Radio Hamburg Top 824 Oster-Mega-Hit-Marathon unterwegs gewesen. Die Location war eine Open-Air-Bühne von Radio Hamburg mitten auf der Mönckebergstrasse in Hamburg, davor 15.000 Zuschauer.

Als Mensch mit einem Presse-Band stand es mir frei, mich überall zu bewegen. So war ich neben dem Bühnengraben und dem Kindergehege (der 1.Klasse Bereich direkt vor der Bühne) auch hinter der Bühne und auf der Bühne unterwegs. Und wie das Bild oben und unten zeigt, hatte ich einmal die Gelgenheit alleine mit einem Kollegen auf die Bühne zu gehen um Fotos zu machen. Es ist schon ein gewisser Nervenkitzel, fast alleine vor so einer großen Menge zu stehen und angejubelt zu werden, damit man auf dem Foto auch ja gesehen wird - affengeil! 😀

Neben mir gabs noch ein paar Live-Acts zu sehen. Da wären zuerstmal Lukas Graham (Drunk in the Morning)...

.. Bosse (Die schönste Zeit)...

.. Die Atzen (Das geht ab! Wir feiern die ganze Nacht) ...

.. und zu guter letzt noch Stefanie Heinzmann (My Man Is a Mean Man)

mit Ihrer Band

Nach den Live-Acts kamen die beiden Radiomoderatoren von Radio Hamburg (Horst & Birgit Hahn) aus ihrem Studio gekrochen, nachdem sie bereits über 60 Stunden die Top 824 nahezu komplett abmoderiert hatten.

Die letzten 20 Titel wurden dann Live auf der Bühne anmoderiert und mit Event und Show auf der Bühne gefeiert. Dabei waren ruhigere Stücke wie people help the people von Birdy..

.. wie auch Titel, bei denen mit einer wirklich gelungenen und faszinierenden Feuershow untermalt wurden (Girl on fire - Alica Keys) ..

Kurz vor dem Finale ging es für uns Fotografen nochmal zum Fototermin auf die Bühne. Wie oben ja bereits gesehen, war das nicht der erste Termin und so dachte ich mir nichts weiter dabei.. hätte ich aber mal tun sollen, denn was mich erwartete hat mich schon etwas umgehauen. Mittlerweile war es dunkel geworden und hunderte kleiner Lichter von Handys leuchteten wie ein Meer aus Lichtpunkten! Für einen Moment war ich so fasziniert, dass ich vergessen hatte, wieso ich auf der Bühne war.. doch in all dem Gedränge auf der Bühne kam ich schnell wieder runter und habe doch noch ein paar schöne Fotos von der Szene geschossen bevor es wieder runter ging. Leider ist nur ein Fisheye-Bild entstanden, da ich mich in unserem 4er-Team auf die exotischen Brennweiten spezialisiert hatte.

Gegen 21 Uhr war es dann soweit - die Top 1 der 824 Titel wurde gespielt: Scream and Shout von Will I Am Feat. Britney Spears. Erwartungsgemäß war das Publikum am ausrasten und die Stimmung war einfach grandios!

Danach gings erschöpft, mit leichtem Pfeiffen auf dem Ohr aber glücklich wieder nach Hause. Live-Events sind einfach geil!

Allen die mit da waren - danke für die geniale Stimmung, Danke an mein Team und auf das nächste Event!

Stay Tuned - Støertebeker

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23Mrz/13Off

Trip nach Schottland

Endlich mal wieder reisen! Hat mich doch das Studium die letzten Jahre viel davon abgehalten, so wurde es jetzt endlich mal wieder Zeit, Deutschland zu verlassen und sei es auch nur für ein paar Tage. Und da ich eh meine Mitbewohnerin Joanna während des Auslandssemsters in Glasgow besuchen wollte, fiel mir die Wahl nicht gerade schwer.

Montag

Angekommen in Edinburgh war die Freude groß: der seit Wochen in Hamburg bekannte graue Himmel war im sonst für seine Feuchtigkeit bekannten Schottland komplett verschwunden und wurde fast die gesamten 5 Tage durch strahlend blauen Himmel ersetzt - ein schöneres Wetter kann man sich einfach nicht wünschen!

Mein erstes must-have Ziel in Schottland war der Firth of Forth mit seiner bekannten riesigen Brücke, die mittlerweile schon über 100 Jahre alt ist. Nach einer kurzen Zugfahrt waren wir in Queens Ferry und das Wetter belohnte uns mit einem grandiosen Ausblick über den Meeresarm. Nach kurzem suchen war die perfekte Location für mein erstes richtiges Gigapan gefunden:

Ich konnte einfach nicht widerstehen und seit einigen Tagen hängt dieses Bild als 3,6 Meter langes Panorama in meinem Zimmer - wer will kann mich gerne mal besuchen kommen, es sieht bombastisch aus!

Auf dem Rückweg ging es wieder über Edinburgh zurück nach Glasgow. Der Bahnhof in Edinburgh hat das Modell "Stuttgart 21" konsequent umgesetzt: anstatt den Bahnhof zu verbuddeln, wurde er einfach in ein Tal gebaut, das mitten durch die Stadt verläuft, und dann von oben mit einem (Glas)Dach verschlossen 😀

Dienstag

Dienstag war Erkundungstag. Da Joanna leider die folgenden Tage keine Zeit hatte (danke an den verplanten Prof, der spontan noch zusätzliche Vorlesungen reingelegt hat!), habe ich auf eigene Faust mit einem Stadtplan bewaffnet Glasgow erkundet.

So wunderschön die Architektur von Edinburgh auch ist - so hässlich waren manche Ecken von Glasgow. Die Stadt, früher bekannt als mächtiger Seehafen und Arbeiterstadt, hat in den letzten Jahrzehnten einen starken Wandel durchgemacht. So spielt der Seehandel und Schiffbau mittlerweile gar keine Rolle mehr in dieser Stadt - was man am Baustil aber noch sehr deutlich sieht. Überall im Hafengebiet stehen noch alte Speicher, heruntergekommene Häuser und nicht zuletzt riesige Freiflächen der ehemaligen Industriegebäude herum.

Auf der anderen Seite wird gebaut was das Zeug hält. An vielen Ecken findet man neben den Arbeiterhochhäusern glänzende Glassfassaden für Wohnviertel, Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen. Und so kommt es vor, dass man in einer Straße eine bunten Mischung aus marode und modern antrifft.

Doch es gibt auch sehr schöne Seiten in der Stadt wie das Rathaus mit dem Weltkriegs-Denkmal..

... dem River Clyde ...

.. oder dem Riverside Museum.

Apropos Museum: nahezu sämtliche Museen in der Stadt verlangen keinen Eintritt. Man geht einfach in das Gebäude hinein und schon steht man mitten in der Ausstellung und wird freundlich von einer Dame begrüßt, die einem sofort einen Guide in die Hand drückt - da darf man sich hierzulande gerne eine Scheibe abschneiden. Im Riverside-Museum war ich dann auchnoch an diesem vollgestopften Tag. Zu sehen gibt es sehr viel über die Entwicklung der Mobilität. Von den ersten Booten über Fahrräder, Schiffe, Autos, Dampflocks, Straßenbahnen, der Glasgower Subway, Autos und anderen Fortbewegungsmitteln.

Das obige Bild ist übrigens keine Modellsammlung sondern eine Wand voll mit Autos in Originalgröße... schaut mal genauer hin 😉

Auf dem Rückweg habe ich dann wegen platten Füßen gleich nochmal die bereits erwähnte Glasgow Subway ausprobiert - eine schon über 100 Jahre alte U-Bahn, die als Ring unter der Stadt verkehrt. Sie ist ein Erlebnis erster Klasse! Zum einen ist sie vielleicht gerademal etwas größer als 2 Meter im Durchmesser, sodass man sich schon leicht ducken muss bei der Fahrt und zum anderen wird man stärker durchgeschüttelt als bei einer Achterbahnfahrt .. von der extremen Lärmentwicklung mal ganz zu schweigen ^^

Mittwoch

Dieser Tag entwickelte sich nach der spontanen Entscheidung, einfach irgendwo hin mit der Bahn zu fahren, zu einer kleineren Wandertour. Erster Halt war der kleine Ort mit dem lustigen Namen "Bowling" welcher einen kleinen Hafen hatte, der wohl schon lange kein fahrtüchtiges Schiff mehr gesehen hatte.

Ich konnte mein Glück kaum fassen: Sonne! Und dazu keine einzige Wolke und Windstille. So still, dass man die Flut beim steigen an der Oberflächenspannung beobachten konnte..

Nachdem ich mich an dieser Pracht sattgesehen hatte, fiel mir mein nächstes Ziel ins Auge: was wäre denn ein Besuch in Schottland, ohne wenigstens auf einen kleinen Hügel zu wandern?

Gesagt getan und so bin ich querfeldein durch Bowling (das passenderweise die "Bowling Hall" als Rauthaus hat 😀 ) am Highway entlang gewandert, bis ich einen Weg fand.

Bereits auf halbem Wege bot sich mir eine phantastische Aussicht, die ich mir nichtmal hätte erträumen können!

Und was erwartet man, wenn man endlich den Kamm der Hügelkette erklommen hat? Viel, aber sicherlich keine Angler! Denn oben gab es einen See und einen Ausblick auf die Highlands weiter nördlich (wer mehr Bilder sehen möchte, scrolle bitte gleich bis zum Ende zur Galerie 😉 ).

Beim Abstieg war wieder der weite Blick auf den Ballungsraum um Glasgow zu sehen.

Nach dieser Wanderung mit vielen schönen Impressionen, war ich froh, als ich mit meinen schmerzenden Füssen wieder am Bahnhof angekommen war und entspannt mit der ScotRail nachhauserollen konnte.

Donnerstag

Donnerstag war ich erstmal mit Joanna Frühstücken - natürlich ein british breakfast schottischer Art. Neben gebratenem Speck, Toast, Spiegelei und Bohnen lagen auf meinen Teller noch Hagges (gefüllter Schafsdarm) und Black pudding (.. Blutkuchen 😀 ) auf dem Teller. Und ich muss sagen .. wenn man nicht weiss, was genau da drinne ist, schmeckt es sogar alles ziemlich gut 😀

Davon gestärkt standen für mich noch etwas Sightseeing und Geocaching auf dem Plan. Letzteres führte mich quer durch die Stadt zu interessanten Orten und Nieschen, während ersteres mich zunächst in die Glasgow Cathedral verschlug.

Sehr interessant an diesem Gebäude war die Geschichte, in Folge derer die Kirche vielfach erweitert und durch zusätzliche Anbauten ergänzt wurde.

Direkt hinter der Kirche befindet sich der Glasgow Necropolis, ein Friedhofshügel mit zig pompös in Szene gesetzten Grabsteinen .. nein besser Grabmonumenten 😀

Anschließend ging es zum Geocaching quer durch die Stadt.

An diesem Tag zog sich der Himmel leider langsam etwas zu - aber es blieb trocken und meine Tour zog sich wieder bis in den Nachmittag. Während meiner Tour durch das Land habe ich öfter festgestellt, dass der Schotte gerne mit dem Bus fährt. Nicht nur, dass in der Stadt gefühlt mehr Busse als Autos unterwegs waren, auch alle größeren Städte des Landes sind durch City-Link Verbindungen mit einem sehr guten Busnetz verbunden. Daher wundert es nicht, dass man öfter über Busbahnhöfe stolpern konnte die schon fast Bahnhofsausmaße angekommen haben.

Abends sind wir dann gemeinsam noch mit 2 Komilitonen von Joanna ein paar Bierchen trinken gewesen. Ich bin durchaus geneigt zu sagen, auch englisches Bier kann man trinken 😀

Freitag

So schön die Woche auch war, so kurz war sie leider auch. Bereits in der Frühe ging mein Bus nach Edinburgh zum Flughafen. Beim Abflug hatte ich Glück: es war wieder fast wolkenfreier Himmel und aus dem Fenster konnte ich nochmal einen sehr schönen Blick auf Edinburgh und die beiden Brücken über den Firth of Forth erhaschen. Danach folgte sehr schnell wieder die graue Wolkendecke, die mich bis Bremen verfolgen sollte - bye bye Scotland!

Nach dem Flug gabs dann noch eine böse Überraschung: mein neu gekauftes Gigapan Epic Pro Stativ, das ich gut gepolstert im Reisegepäck aufgegeben habe, hat den Flug nicht überstanden. Das Display war gesprungen und beide Stellmotoren funktionieren seitdem nicht mehr - wie zum Geier haben die das an so einem massiven Gerät geschafft o.O

Da ich viiiiel mehr Bilder gemacht habe, als hier Platz finden, habe ich wieder eine Galerie mit einer größeren Auswahl erstellt: Bildergalerie

Ich freue mich, wenn ich euch auch etwas von Schottland begeistern konnte mit meinenn Bildern - ich will auf jeden fall nochmal hin! Vielleicht mal nach Aberdeen, oder wandern durch die Highlands .. 😉

Stay Tuned - Støertebeker

 

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20Feb/13Off

Panorama in Hamburg – aber wo?

Hier mal ein kleiner Bericht über meine heutige Ausbeute an hohen Gebäuden in Hamburg, die es erlauben, dass man von ihrem Haus aus Bilder macht. Vorneweg: es ist alles dabei von Geldgier bishin zu netten offenen Leuten.

  •  Direkt neben meiner Arbeit bei der BGW in der Pappelallee 41 steht ein 20-stöckiges Hochaus, was zum Großteil von Behörden bewohnt wird. Spontane Aussicht aus dem Fenster gleich Null, aber ich habe von einem Mitarbeiter eine Kontaktadresse für den Vermieter bekommen - mal sehn.
  • Raddison Blu, Dammtor: als eines der höchsten Gebäude in seiner näheren Umgebung ist man sich seiner Monopolstellung wohl sehr bewusst - so sehr, dass man selbst von Privatpersonen schlappe 300 Euro pro Stunde haben möchte, wenn sie Fotos (egal ob im Auftrag der Uni oder privat) von ganz oben schiessen wollen. Ähnliche Erfahrungen habe ich bereits im Park Inn in Berlin gemacht, hier wollte man 350 Euro die Stunde haben ... träumt weiter.

Als nächstes war ich an der Elbe, hier stehen mehrere neu errichtete Hochhäuser und ein Traditionsreiches Hotel:

  • Hotel Hafen Hamburg: die freundliche Dame an der Rezeption gab mir eine Visitenkarte des häuslichen "Sales Manager" mit dem Verweis, dass zu Events (Hafengeburtstag etc) gute Chancen bestehen, einen Platz zu bekommen. Vielleicht habe ich zum Hafengeburtstag mit meinem Darf-schein vom THW bessere Karten, aber wies ausschaut ist es auch privat möglich. Nach entsprechender Anmeldung
  • Hochhaus an der Zirkusstrasse 1: mein klarer Favourit! Nach kurzer Wartezeit kam direkt der Objektleiter (tolle Namen haben die Jobs da 😀 ) des Hauses zu mir und führte mich direkt auf das Dach des Gebäudes, wo sich eine Terasse mit Bar befindet. Die Aussicht ist Nahezu uneingeschränkt 360° möglich und in der Woche genügt ein kurzer Anruf und wenn keine Veranstaltungen stattfinden, habe ich freie Hand, mich dort auszutoben.

  • Astra-Turm: die größte Enttäuschung. Auf dem zweiten Bild sieht man den Astra-Turm und seine schöne Aussichtsplattform. Dennoch wurde ich recht schroff mit den Worten "Fotos sind hier nicht erwünscht" wieder vertrieben - wieso baut man eine Aussichtsterasse, wenn man niemandem diese Aussicht gönnen will?
  • Empire Riverside Hotel: das dritte Hochhaus in der Reihe hat eine Bar in der höchsten Etage, von der aus man sicherlich die Aussicht über die Stadt bei einem Cocktail genießen kann. Leider konnte ich die Aussicht nicht direkt besuchen, da mir auch hier eine Visitenkarte vom "Sales-Manager" in die Hand gedrückt wurde - welches die gleiche Person wie vom Hotel Hafen Hamburg ist. Ich denke hier werde ich nicht viel Erfolg haben, da zum einen keine fensterfreie Sicht vom Dach aus möglich ist und zum anderen sieht das Hotel noch einmal wesentlich teurer als die anderen aus, sodass ein Fotograf, der dort 2 Stunden verbringen will eher ungern gesehen ist.
  • zu guter letzt: Bundesamt für Seefahrt und Hydrografie. Eine Reihe vor den Hochhäusern befinden sich ein paar Ämter (auch das für Tropenmedizin), welche zwar kleiner sind aber dafür direkt am Wasser stehen. Hier wurde ich gebeten, während der Hauptarbeitszeit wiederzukommen und mit der Pressestelle einen Termin zu vereinbaren - wer sich also halbwegs professionell verkaufen kann, wird hier wohl auch gute Chancen haben.

Soviel zu einer kleinen Übersicht, was direkt an der Elbe möglich ist - ich werde noch weitere Gebäude in Angriff nehmen wie einen hohen Wohnblock bei Stellingen, das Geomatikum/Philturm der Uni Hamburg, den Pegelturm an den Landungsbrücken, die untere Aussichtsplattform des Hamburger Michel und den Heinrich-Hertz-Turm am Messegelände. Und sollte dann auch endlich mal das Wetter mitspielen, so kann auch endlich mein neues Gigapan Epic Pro mal so richtig ausgereizt werden xD

Stay Tuned - Støertebeker

10Feb/13Off

Speicherstadt

Ein beliebtes - wenn nicht DAS beliebteste Fotoziel in Hamburg ist die Speicherstadt, besonders bei Nacht. Der größte Lagerhauskomplex der Welt ist schon lange keine Lagerstadt mehr, sondern wird als Hamburgs neustes Wohnviertel umgestaltet. Deshalb findet man auch an jeder Ecke schicke Glasfassaden, kleine Brücken zwischen den Fleeten und viele bunte Lichter - also genau das richtige für eine ausgedehnte Fototour! 🙂

Dieses mal war ich mit meinem Kumpel Deca und seiner Freundin unterwegs, um Ihnen mal das Schmuckstück zu zeigen - wo sonst kann man besser in die Langbelichtungsfotografie einsteigen?

Zugegeben, am Anfang war das Wetter nicht ganz optimal, aber das änderte sich schnell.

Das Unilever-Haus

Hier und da schimmert noch die alte Verwendung des Viertels als Umschlaghafen für Güter aus aller Herren Länder durch..

Auch das Maritime Museum befindet sich in der Speicherstadt

Ein wie ich finde lustiges Bild: großes Haus frisst kleines Haus 😀

Und was darf natürlich in einer Tour durch die Speicherstadt nicht fehlen? Richtig, das Wasserschloss!

Ein Motiv was wohl fast jeder schonmal fotografiert hat. Ich habs zum Abschluss nochmal etwas anders probiert - um den Einheitsbrei zu entfliehen ^^

Halten wir fest: meine Kamera hat ihren Schneetest bestanden, in der Speicherstadt kann man überall schöne Bilder machen und eine zweite Unterhose gegen die Kälte ist einfach ein Traum 😀

Stay Tuned - Støertebeker

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3Jan/130

Prost Neujahr aus Berlin

Schon wieder ist ein Jahr um - und so wenig Zeit wiedermal. Einge schöne Fotoprojekte habe ich gehabt, die ich leider noch nicht posten konnte (NorthCon LAN, eine Hochzeit) aber jetzt gibt es endlich mal wieder etwas zu sehen!

Den Jahreswechsel habe ich in Berlin mit Freunden gefeiert (die Nacht habe ich mehr geböllert als Fotografiert ^^) aber am Neujahrsabend bin ich trotz ekelhaftem Regen und Wind eine kleine Runde an der Spree gedreht - vom Dom bis zur Friedrichstrasse. Der Regen hat es mir nicht leicht gemacht und ohne entsprechendes Putztuch war nach spätestens einer Stunde mein Filter so verschmiert, dass ich die Tour abbrechen musste. Neben einem schönen 360-Grad-Panorama sind auch die folgenden Bilder entstanden:

Die Bilder sind meine ersten Gehversuche mit Adobe Lightroom - ein sehr schönes Programm, wie konnte ich nur jahrelang ohne es auskommen? 😀

Als nächstes Projekt steht in knapp über einer Woche die ehemalige Jugendhochschule der FDJ in der Nähe von Berlin als geführte Tour an - man darf gespannt sein 😉

Stay Tuned - Støertebeker

27Okt/120

bunter Herbst

Heute kam ich an der Seeve vorbei. Herbst sieht einfach immer schön aus, wenn die Sonne scheint (dafür wars arschkalt 😀 ) und wenns Gegenlicht gibt, noch mehr. So auch hier am Kanzlershof in Harburg.

Der Herbst muss nicht immer nass und kalt sein. Manchmal (vorrangig wenn man arbeiten/in der Uni ist, oder Nachts) kann er auchmal schön sein 😀 Hat noch wer Lust auf ein herbstliches Shooting? ^^

Stay tuned - Støertebeker

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19Okt/120

Gueterbahnhof Maschen

Das Drehkreuz des Güterverkehrs von Hamburg liegt etwas außerhalb, südlich um genau zu sein. In Maschen befindet sich einer der größten Güterrangierbahnhöfe der Welt. Und auch wenn man von der großen Brücke direkt in der Mitte schon beeindruckt ist von den Ausmaßen, so sind es doch nur Teile des Areals. Gestern habe ich einen spontanen Abstecher dorthin gemacht und mal eine Hand voll Bilder geschossen, darunter gleich wieder ein schön hochauflösendes Pano, diesmal nur aus 45 Bildern 😀

Sehr interessant finde ich in Maschen immer die zwei unterschiedlichen Lichtfarben, die so eine Mischung aus weissem und gelbem Licht verursachen. Da der Besuch nur recht kurz war, werde ich beim nächsten mal noch ein paar mehr interessante Bilder schiessen. Hier nochmal ein Panorama von der Brücke aus über die nördliche Seite.

Als hochauflösendes Pano habe ich eine weitere Version bei gigapan hochgeladen: http://gigapan.com/gigapans/116839

Stay tuned - Støertebeker