Stoertes (Photo)Blog Der Blickwinkel macht den Unterschied.

14Mrz/14Off

Hannover Panorama

Im Augenblick komme ich mit dem Bilder entwickeln nicht so recht hinterher, da ich viel unterwegs bin. So müssen die Dresdener Aufnahmen noch etwas warten. Auch der Beitrag über die CeBIT in Hannover wird etwas länger benötigen. Heute gibts erstmal einen Ausblick über die Stadt von Hannover. Am letzten Tag meines Besuchs wollte ich lieber mal auf das neue Rathaus klettern bei diesem fantastischen Wetter, anstatt mich durch volle Hallen zu schieben.

Als erstes mal ein kleiner Rundum-Blick im kleiner Auflösung:


Durch scrollen kann gezoomt werden und mit gedrückt-halten und ziehen kann man sich einmal um die Achse im Kreis drehen.

Das Wetter war die perfekte Voraussetzung für ein Gigapan. Also nicht lange gefackelt und auf das 70-200 noch den 2x-Konverter draufgesetzt und mit 400 mm bei F/11 eine Aufnahme aus 1470 Einzelbildern gemacht. Dafür habe ich knapp zwei Stunden benötigt. Die Rechenzeit am PC betrug zusätzlich noch einmal knapp 7 Stunden. Das Ergebnis (und ein paar weitere Details zur Aufnahme seht ihr hier.

Die Bilder von der Messe folgen demnächst 😉

Stay tuned - Støertebeker

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29Apr/13Off

es gigapant wieder

Wie einige ja bereits wissen, ist mein Gigapan-Stativ vor einiger Zeit auf dem Rückflug aus Schottland kaputtgegangen. Vor etwas über einer Woche dann die freudige Nachricht: der Verkäufer (Schnittpunkt aus Köln) erstattete mir ein Ersatzgerät auf Garantie! Tausend Dank dafür nochmal an die netten Kollegen!

Gestern dann konnte ich das erste mal mit all den bisher aus Gigapans gewonnenen Erfahrungen auf ein Hochhaus anrücken, um ein neues Maß an Qualität und Auflösung zu erreichen. Mein Ziel war der Channeltower in Harburg, eines der höchsten Gebäude in der näheren Umgebung. Nach vorheriger Anfrage habe ich recht schnell grünes Licht von der IVG bekommen und der zuständige Sicherheitsdienst empfing mich freundlich und ließ mich auf die Dachterasse des Hochhauses. Vielen Dank auch hier nochmal an die IVG/Security, dass alles so unkompliziert funktioniert hat und ich von dort aus Bilder machen durfte! 😉

Genug der Vorworte, hier nun das erste Tag-Panorama. Es ist fast 5 GPixel groß, besteht aus etwa 550 Aufnahmen und wurde mit ISO-100, F/8, 1/500s geschossen. Die Aufnahmezeit betrug rund 45 Minuten, das entwickeln der RAWs rund eine Stunde und das stitchen inkl Upload eine weitere Stunde. Auf große Nachbearbeitungen (bis auf die RAW-Korrekturen) habe ich verzichtet. Weitere Infos zur Aufnahme entnehmt Ihr direkt der Website.

Das Wetter hat endlich mal wieder mitgespielt und mir einen recht sonnigen Tag mit nur wenig Wind geschenkt. Einziges Manko ist das flimmern der Luft, was man besonders auf große Entfernungen in Richtung Innenstadt sieht, aber hey, man kann nicht alles auf einmal haben ^^ Mein nächstes Ziel ist, ein ähnliches Panorama mit 400 mm Brennweite zu schießen.

Nicht fehlen durfte ebenfalls mein Danbo, welcher die Arbeiten überwacht hat und mir den Ausblick präsentiert hat:

Während der Wartezeit war es auch schön, nach so vielen grauen und kalten Tagen endlich mal wieder etwas Sonne zu genießen!

Wer selbst mal einen 360° Blick vom Channeltower werfen möchte, kann dies entweder mit Flashplayer oder Quicktime ganz einfach tun.

Da die Gelegenheit des unkomplizierten Zutritts und guten Wetters günstig waren, habe ich mir gleich nochmal für den Abend einen Termin gemacht. Zusammen mit Anton, einem befreundeten Fotografen, gings um 22 Uhr erneut auf den Channeltower. Neben der fantastischen Nachtsicht über das Lichtermeer der Ölverarbeitungsanlagen im Harburger Hafen war mein Hauptziel die Lichtinstallation "crossing the elbe" im Zusammenhang mit der internationalen Bauausstellung in Wilhelmsburg/Hamburg. Dabei werden jeden Abend (noch bis März 2014) 90 Minuten nach Sonnenuntergang 3 Strahler für 20 Minuten angestellt. Diese stehen in Harburg (PhoenixCenter), Wilhelmsburg (Energiebunker) und Hamburg (Spiegelgebäude, Hafencity) und strahlern mit einem sehr starken Spot über das Land. Nähare Infos zum genauen Zeitpunkt und wann die Stahler in welche Richtung leuchten, findet Ihr auf der Projektseite http://www.crossingtheelbe.com/

Hier durfte mein Gigapan erstmalig seine Nachtqualitäten unter Beweis stellen. Geshootet wurde hier mit ISO-200, F/4,5, 10s auf 50 mm. Trotz der Masse des Stativs kam es bei den Belichtungen zum Teil zu Verwacklungen, die ruhig übersehen werden dürfen 😉 Auch hier gilt: für mehr Infos und Vollbild besucht direkt die Panoramawebsite 😉

Der Trip hat echt Spass gemacht und ich denke mal, ich werde wenn möglich nochmal den Channeltower besuchen. Wer mitkommen möchte, kann sich mal bei mir melden und auf die "Merkliste" setzen lassen 😉 Abschließend nochmal ein Bild vom Channeltower für alle, die nicht direkt aus Harburg kommen.

Stay tuned - Støertebeker

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23Mrz/13Off

Trip nach Schottland

Endlich mal wieder reisen! Hat mich doch das Studium die letzten Jahre viel davon abgehalten, so wurde es jetzt endlich mal wieder Zeit, Deutschland zu verlassen und sei es auch nur für ein paar Tage. Und da ich eh meine Mitbewohnerin Joanna während des Auslandssemsters in Glasgow besuchen wollte, fiel mir die Wahl nicht gerade schwer.

Montag

Angekommen in Edinburgh war die Freude groß: der seit Wochen in Hamburg bekannte graue Himmel war im sonst für seine Feuchtigkeit bekannten Schottland komplett verschwunden und wurde fast die gesamten 5 Tage durch strahlend blauen Himmel ersetzt - ein schöneres Wetter kann man sich einfach nicht wünschen!

Mein erstes must-have Ziel in Schottland war der Firth of Forth mit seiner bekannten riesigen Brücke, die mittlerweile schon über 100 Jahre alt ist. Nach einer kurzen Zugfahrt waren wir in Queens Ferry und das Wetter belohnte uns mit einem grandiosen Ausblick über den Meeresarm. Nach kurzem suchen war die perfekte Location für mein erstes richtiges Gigapan gefunden:

Ich konnte einfach nicht widerstehen und seit einigen Tagen hängt dieses Bild als 3,6 Meter langes Panorama in meinem Zimmer - wer will kann mich gerne mal besuchen kommen, es sieht bombastisch aus!

Auf dem Rückweg ging es wieder über Edinburgh zurück nach Glasgow. Der Bahnhof in Edinburgh hat das Modell "Stuttgart 21" konsequent umgesetzt: anstatt den Bahnhof zu verbuddeln, wurde er einfach in ein Tal gebaut, das mitten durch die Stadt verläuft, und dann von oben mit einem (Glas)Dach verschlossen 😀

Dienstag

Dienstag war Erkundungstag. Da Joanna leider die folgenden Tage keine Zeit hatte (danke an den verplanten Prof, der spontan noch zusätzliche Vorlesungen reingelegt hat!), habe ich auf eigene Faust mit einem Stadtplan bewaffnet Glasgow erkundet.

So wunderschön die Architektur von Edinburgh auch ist - so hässlich waren manche Ecken von Glasgow. Die Stadt, früher bekannt als mächtiger Seehafen und Arbeiterstadt, hat in den letzten Jahrzehnten einen starken Wandel durchgemacht. So spielt der Seehandel und Schiffbau mittlerweile gar keine Rolle mehr in dieser Stadt - was man am Baustil aber noch sehr deutlich sieht. Überall im Hafengebiet stehen noch alte Speicher, heruntergekommene Häuser und nicht zuletzt riesige Freiflächen der ehemaligen Industriegebäude herum.

Auf der anderen Seite wird gebaut was das Zeug hält. An vielen Ecken findet man neben den Arbeiterhochhäusern glänzende Glassfassaden für Wohnviertel, Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen. Und so kommt es vor, dass man in einer Straße eine bunten Mischung aus marode und modern antrifft.

Doch es gibt auch sehr schöne Seiten in der Stadt wie das Rathaus mit dem Weltkriegs-Denkmal..

... dem River Clyde ...

.. oder dem Riverside Museum.

Apropos Museum: nahezu sämtliche Museen in der Stadt verlangen keinen Eintritt. Man geht einfach in das Gebäude hinein und schon steht man mitten in der Ausstellung und wird freundlich von einer Dame begrüßt, die einem sofort einen Guide in die Hand drückt - da darf man sich hierzulande gerne eine Scheibe abschneiden. Im Riverside-Museum war ich dann auchnoch an diesem vollgestopften Tag. Zu sehen gibt es sehr viel über die Entwicklung der Mobilität. Von den ersten Booten über Fahrräder, Schiffe, Autos, Dampflocks, Straßenbahnen, der Glasgower Subway, Autos und anderen Fortbewegungsmitteln.

Das obige Bild ist übrigens keine Modellsammlung sondern eine Wand voll mit Autos in Originalgröße... schaut mal genauer hin 😉

Auf dem Rückweg habe ich dann wegen platten Füßen gleich nochmal die bereits erwähnte Glasgow Subway ausprobiert - eine schon über 100 Jahre alte U-Bahn, die als Ring unter der Stadt verkehrt. Sie ist ein Erlebnis erster Klasse! Zum einen ist sie vielleicht gerademal etwas größer als 2 Meter im Durchmesser, sodass man sich schon leicht ducken muss bei der Fahrt und zum anderen wird man stärker durchgeschüttelt als bei einer Achterbahnfahrt .. von der extremen Lärmentwicklung mal ganz zu schweigen ^^

Mittwoch

Dieser Tag entwickelte sich nach der spontanen Entscheidung, einfach irgendwo hin mit der Bahn zu fahren, zu einer kleineren Wandertour. Erster Halt war der kleine Ort mit dem lustigen Namen "Bowling" welcher einen kleinen Hafen hatte, der wohl schon lange kein fahrtüchtiges Schiff mehr gesehen hatte.

Ich konnte mein Glück kaum fassen: Sonne! Und dazu keine einzige Wolke und Windstille. So still, dass man die Flut beim steigen an der Oberflächenspannung beobachten konnte..

Nachdem ich mich an dieser Pracht sattgesehen hatte, fiel mir mein nächstes Ziel ins Auge: was wäre denn ein Besuch in Schottland, ohne wenigstens auf einen kleinen Hügel zu wandern?

Gesagt getan und so bin ich querfeldein durch Bowling (das passenderweise die "Bowling Hall" als Rauthaus hat 😀 ) am Highway entlang gewandert, bis ich einen Weg fand.

Bereits auf halbem Wege bot sich mir eine phantastische Aussicht, die ich mir nichtmal hätte erträumen können!

Und was erwartet man, wenn man endlich den Kamm der Hügelkette erklommen hat? Viel, aber sicherlich keine Angler! Denn oben gab es einen See und einen Ausblick auf die Highlands weiter nördlich (wer mehr Bilder sehen möchte, scrolle bitte gleich bis zum Ende zur Galerie 😉 ).

Beim Abstieg war wieder der weite Blick auf den Ballungsraum um Glasgow zu sehen.

Nach dieser Wanderung mit vielen schönen Impressionen, war ich froh, als ich mit meinen schmerzenden Füssen wieder am Bahnhof angekommen war und entspannt mit der ScotRail nachhauserollen konnte.

Donnerstag

Donnerstag war ich erstmal mit Joanna Frühstücken - natürlich ein british breakfast schottischer Art. Neben gebratenem Speck, Toast, Spiegelei und Bohnen lagen auf meinen Teller noch Hagges (gefüllter Schafsdarm) und Black pudding (.. Blutkuchen 😀 ) auf dem Teller. Und ich muss sagen .. wenn man nicht weiss, was genau da drinne ist, schmeckt es sogar alles ziemlich gut 😀

Davon gestärkt standen für mich noch etwas Sightseeing und Geocaching auf dem Plan. Letzteres führte mich quer durch die Stadt zu interessanten Orten und Nieschen, während ersteres mich zunächst in die Glasgow Cathedral verschlug.

Sehr interessant an diesem Gebäude war die Geschichte, in Folge derer die Kirche vielfach erweitert und durch zusätzliche Anbauten ergänzt wurde.

Direkt hinter der Kirche befindet sich der Glasgow Necropolis, ein Friedhofshügel mit zig pompös in Szene gesetzten Grabsteinen .. nein besser Grabmonumenten 😀

Anschließend ging es zum Geocaching quer durch die Stadt.

An diesem Tag zog sich der Himmel leider langsam etwas zu - aber es blieb trocken und meine Tour zog sich wieder bis in den Nachmittag. Während meiner Tour durch das Land habe ich öfter festgestellt, dass der Schotte gerne mit dem Bus fährt. Nicht nur, dass in der Stadt gefühlt mehr Busse als Autos unterwegs waren, auch alle größeren Städte des Landes sind durch City-Link Verbindungen mit einem sehr guten Busnetz verbunden. Daher wundert es nicht, dass man öfter über Busbahnhöfe stolpern konnte die schon fast Bahnhofsausmaße angekommen haben.

Abends sind wir dann gemeinsam noch mit 2 Komilitonen von Joanna ein paar Bierchen trinken gewesen. Ich bin durchaus geneigt zu sagen, auch englisches Bier kann man trinken 😀

Freitag

So schön die Woche auch war, so kurz war sie leider auch. Bereits in der Frühe ging mein Bus nach Edinburgh zum Flughafen. Beim Abflug hatte ich Glück: es war wieder fast wolkenfreier Himmel und aus dem Fenster konnte ich nochmal einen sehr schönen Blick auf Edinburgh und die beiden Brücken über den Firth of Forth erhaschen. Danach folgte sehr schnell wieder die graue Wolkendecke, die mich bis Bremen verfolgen sollte - bye bye Scotland!

Nach dem Flug gabs dann noch eine böse Überraschung: mein neu gekauftes Gigapan Epic Pro Stativ, das ich gut gepolstert im Reisegepäck aufgegeben habe, hat den Flug nicht überstanden. Das Display war gesprungen und beide Stellmotoren funktionieren seitdem nicht mehr - wie zum Geier haben die das an so einem massiven Gerät geschafft o.O

Da ich viiiiel mehr Bilder gemacht habe, als hier Platz finden, habe ich wieder eine Galerie mit einer größeren Auswahl erstellt: Bildergalerie

Ich freue mich, wenn ich euch auch etwas von Schottland begeistern konnte mit meinenn Bildern - ich will auf jeden fall nochmal hin! Vielleicht mal nach Aberdeen, oder wandern durch die Highlands .. 😉

Stay Tuned - Støertebeker

 

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3Jan/130

Prost Neujahr aus Berlin

Schon wieder ist ein Jahr um - und so wenig Zeit wiedermal. Einge schöne Fotoprojekte habe ich gehabt, die ich leider noch nicht posten konnte (NorthCon LAN, eine Hochzeit) aber jetzt gibt es endlich mal wieder etwas zu sehen!

Den Jahreswechsel habe ich in Berlin mit Freunden gefeiert (die Nacht habe ich mehr geböllert als Fotografiert ^^) aber am Neujahrsabend bin ich trotz ekelhaftem Regen und Wind eine kleine Runde an der Spree gedreht - vom Dom bis zur Friedrichstrasse. Der Regen hat es mir nicht leicht gemacht und ohne entsprechendes Putztuch war nach spätestens einer Stunde mein Filter so verschmiert, dass ich die Tour abbrechen musste. Neben einem schönen 360-Grad-Panorama sind auch die folgenden Bilder entstanden:

Die Bilder sind meine ersten Gehversuche mit Adobe Lightroom - ein sehr schönes Programm, wie konnte ich nur jahrelang ohne es auskommen? 😀

Als nächstes Projekt steht in knapp über einer Woche die ehemalige Jugendhochschule der FDJ in der Nähe von Berlin als geführte Tour an - man darf gespannt sein 😉

Stay Tuned - Støertebeker

19Okt/120

Gueterbahnhof Maschen

Das Drehkreuz des Güterverkehrs von Hamburg liegt etwas außerhalb, südlich um genau zu sein. In Maschen befindet sich einer der größten Güterrangierbahnhöfe der Welt. Und auch wenn man von der großen Brücke direkt in der Mitte schon beeindruckt ist von den Ausmaßen, so sind es doch nur Teile des Areals. Gestern habe ich einen spontanen Abstecher dorthin gemacht und mal eine Hand voll Bilder geschossen, darunter gleich wieder ein schön hochauflösendes Pano, diesmal nur aus 45 Bildern 😀

Sehr interessant finde ich in Maschen immer die zwei unterschiedlichen Lichtfarben, die so eine Mischung aus weissem und gelbem Licht verursachen. Da der Besuch nur recht kurz war, werde ich beim nächsten mal noch ein paar mehr interessante Bilder schiessen. Hier nochmal ein Panorama von der Brücke aus über die nördliche Seite.

Als hochauflösendes Pano habe ich eine weitere Version bei gigapan hochgeladen: http://gigapan.com/gigapans/116839

Stay tuned - Støertebeker

24Jun/120

Skydive!

Heute möchte ich euch mal ein paar Bilder meines neusten Hobbies zeigen - Fallschirm springen! Die Jungs von Yuu-Skydive auf dem Flugplatz Hungriger Wolf bei Itzehoe bilden mich gerade zum Lizenzspringer aus und wenn man mal am Boden bleiben muss, kann man auch ein paar schöne Fotos machen 🙂 Da ich leider noch in Ausbildung bin und das mitführen einer eigenen Kamera im Sprung ein paar mehr Voraussetzungen hat, gibts erstmal nur Bilder vom Boden.

So schauts auf dem Flugplatz aus. Das Bild ist ein Panorama über rund 150 Grad aus 8 Einzelaufnahmen, welche alle HDRs sind.

Und das ist unsere Maschine, eine Cessna 208 Caravan, bietet Platz für bis zu 14 Springer (ist dann sehr kuschelig in der Maschine 😀 ) und bringt uns in rund 15 Minuten auf 4000 Metern Höhe.

Von dort oben gehts dann mit rund 200 km/h dem Erdboden entgegen. Für mich als Sprungschüler wird auf 1500 Metern Höhe der Schirm geöffnet.

Und auch wenn einem das Wetter mal wieder einen Strich durch die Rechnung macht und man als Schüler nicht springen kann, so erfreut man sich doch allein schon an den Gesichtern der anderen Springer, die gerade gelandet sind und ist selbsst auch wieder in Hochstimmung 😀

Und auch nach Sprungbetrieb lohnt es sich, noch dazubleiben und das ganze Wochenende dort zu verbringen. Neben einigen wunderschönen Sonnenuntergängen ist auch das Miteinander ein wichtiger Aspekt, weswegen man sich bei Yuu-Skydive so wohlfühlen kann und sich ganz schnell als ein Teil der Familie fühlt 😉

Und für alle, die sich auch mal diesen unvergleichlichen Kick geben wollen, ohne gleich eine Ausbildung zum Solospringer zu machen, kann hier auch Tandemsprünge machen. Absolut ungefährlich, adrenalinreich und gute Laune ist garantiert (ich spreche aus Erfahrung xDD). Das grinsen nach der Landung ist nur schwer wieder wegzubekommen 😀

Vielleicht kommt der Ein oder Andere ja mal mit zum springen - oder auch nur zum zuschauen, verursacht auch schon gute Laune 🙂

Bis zum Nächsten mal. Blue Sky! - Støertebeker

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8Jun/120

die blaue Stunde

Wie ich immer wieder feststelle, scheint der Begriff blaue Stunde unter Fotografen wirklich bekannt zu sein. Daher auch für alle Nicht-Fotografen mal eine kurze Erklärung.

Unter der blauen Stunde versteht man die Zeit direkt nach dem Sonnenuntergang und kann bis zu zwei Stunden andauern. In dieser Zeit ist das Hauptlicht (die Sonne verschwunden), aber spendet durch die Reflektion in der Atmosphäre noch genug Licht, dass es nicht sofort stockfinster ist. Das besondere dabei ist meist, dass die Intensität ungefähr gleichstark ist, wie das Licht der Stadtbeleuchtung. So können sich wunderbare Fotos in leichter Dämmerung ergeben, welche noch intensiver und mystischer wirken, wenn der Himmel absolut Wolkenfrei ist und dabei ein wahres Farbfeuerwerk zum besten gibt vom Rot der Sonne über orange und gelb bis in das tiefe Blau der Nacht. Voraussetzung hierfür ist aber meistens ein Stativ zum fotografieren, da das Licht für die meisten Objektive schon sehr schwach ist, und zu hohe ISO-Zahlen sofort im Blau des Himmels zu erkennen sind und die feinen Farben zunichte machen.

Im Gegensatz zu reinen Nachtaufnahmen hat die blaue Stunde noch eine gewisse Art Restbeleuchtung. Diese gibt sowohl dem Hintergrund ein schönes Blau (im Gegensazu zur schwarzen Nacht) als auch eine leichte Ausleuchtung ganz dunkler Ecken. Im Sommer ist die blaue Stunde besonders lang, da die Sonne nur sehr flach untergeht und lange in der Nähe des Horizonts verweilt.

Als ich vor einiger Zeit auf dem Weg nach Hause war, war es schon spät aber ich hatte wieder so einen *scheisse, die Szene ist perfekt, aber du hast die Cam nicht dabei* Moment in der Nähe des Harburger Bahnhofs. Also schnell nach hause, die Ausrüstung eingepackt und ab wieder zum Bahnhof. Zwar war die eigentliche blaue Stunde schon knapp vorbei, jedoch hatte der Horizont immernoch einen hellen Schimmer, sodass sich ein Foto dennoch lohnte. Die Ergebnisse seht ihr hier:

 

Ich hoffe, ich konnte wieder ein paar Leute ein bisschen schlauer machen 🙂

Stay tuned, Støertebeker

10Feb/120

Projekt Gigapixel

So, nachträglich nochmal ein Update, das sich gewaschen hat! Einige kennen vielleicht mein erstes Gigapixel-Panorama von Hamburg, 220 Aufnahmen und rund 160° Blickwinkel.

Dank meinem neuen PC hab ich mit 16 GB Arbeitsspeicher endlich die nötige Hardware, um das nahezu komplette 360° Bild zu rendern! Wegen kompatibilitätsproblemen habe ich die letzten 10° weggelassen.

Facts: 579 Einzelaufnahmen, in rund 40 Minuten Handarbeit (ohne Stativ xD) vom Hamburger Michel aus aufgenommen.

Bearbeitungszeit: Probestitchen mit Microsoft ICE: mehrere Stunden, finales zusammenfügen und speichern: 2 Stunden, Photoshop-Feinschliff: 2h, rendern und hochladen bei gigapan: 4 Stunden (Rechner: Core i5-2500k @ 4,5 GHz, 16 GB DDR3-1600 RAM, WD Caviar Black 1 TB HDD)

EXIF: Brennweite: 130 mm mit Canon 70-200 4L, Belichtungszeit (fest): 1/200, Blende (fest): f8,0, ISO-100, Kamera: Canon EOS 500D

Aber genug der langen Worte, hier das Panorama in klein (Blog-größe)

Das Original (zum drinne rumzoomen) ist wie immer bei Gigapan.org hochgeladen und erreichbar unter http://gigapan.org/gigapans/98471

Sorry für das lange inaktiv sein, die Uni geht vor und der Januar war mau. Aber ich hab noch ein paar schöne Winterbilder auf Lager 😉 so stay tuned!

MfG Störtebeker

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3Aug/110

neues vom Projekt Gigapixel

Soweit vorweg: es ist geschafft! Satte 1545 MegaPixel hab ich geschafft auf ein Foto zu quetschen! Und so schauts aus:

Hochgeladen wie immer bei Gigapan: http://www.gigapan.org/gigapans/83297/

Gestern hatte ich Glück! Das Wetter war in den letzten Tagen (und Wochen!) einfach scheisse. In der Heimat sind sogar ganze Straßenzüge überschwemmt worden wegen zu viel Regen. In Hamburg hatte ich in der Hinsicht Glück, grauer Himmel macht allerdings trotzdem keinen Spass. Gestern und Heute ist jedoch Kurzzeit-Sommer angesagt und da bin ich spontan mal mit Lena auf den Hamburger Michel, um mein Gigapixel zu schiessen.

Strahlender Sonnenschein zieht immer viele Ausflügler an und so war es doch schon ordentlich gedrängt, als ich oben war. Wegen dem Sicherheitsgitter konnte mein Stativ leider nicht zum Einsatz kommen was einige kleine unschöne Stempelarbeiten in Photoshop nach sich zog. Anfangs sollte es nur ein Teilfoto vom Elbbereich der Stadt werden, ich konnte mich jedoch einfach nicht für ein Ende entscheiden und so habe ich mich innerhalb von 45 Minuten einmal um 360° gedreht und exakt 600 Einzelaufnahmen geschossen. Aufgenommen habe ich mit meinem 70-200 bei 135 mm mit ISO-100 und Blende 8. Dabei habe ich immer senkrecht untereinander 8-9 Aufnahmen gemacht und mich dann weiter nach links gedreht. Als Tipp nebenbei: Für die Belichtungszeit gibt es eine kleine Fausregel für verwacklungsfreiere Bilder. Der Kehrwert der Brennweite sollte die minimale Belichtungszeit sein. Wenn ihr also mit 200 mm fotografiert, solltet ihr mindestens 1/200 sec Belichtungszeit einstellen, weniger ist besser 😉

Durch das Freihand-schiessen sind natürlich nicht alle Aufnahmen exakt Deckungsgleich und manchmal fehlte der Versatz fürs Stitching, sodass minimale Flecken nicht abgelichtet wurden. Diese kann man wenn sie klein genug sind noch mit PS wegstempeln, wobei ich hierbei etwas grob war.

Der dargestellte Abschnitt hat wie oben erwähnt bereits eine Auflösung von 1545 MP und besteht aus 222 Einzelaufnahmen. Die Rohdatei von PS war 4,32 GB groß ^^ Aber selbst die kann PS noch erstaunlich schnell öffnen. Das gesamte Bild mit 360° war zuviel für meinen Laptop, weshalb ich das extern berechnen lasse bei meinem Clanmate Martin aka Becks. Die Rohdatei des gesamten Bildes ist 11 GB groß und befindet sich gerade auf dem Weg zu mir. Weitere spannende Fakten zu den Dimensionen des Bildes: für dieses Teilpano hat mein Laptop rund 3h fürs Stitching und abspeichern gebraucht. Die Bearbeitung mit PS ging erstaunlich schnell (nur rund eine Stunde) und das uploaden dann wieder etwas länger. Insgesamt habe ich von 20 Uhr abends bis 3 Uhr nachts drann gesessen. Wir sind gespannt, was das große Pano mit sich bringt xD

So, das Gigapixel ist geschafft, aber es wird noch weiter gehen! Stay tuned 😉

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30Mai/110

Projekt Gigapixel

Okay, ich war ja in letzter Zeit etwas mehr auf dem HDR-Trip. Doch seit neustem fasziniert mich die Panoramafotografie wieder mehr. Neulich wollte ich mal die Rechner der Uni mit ihrem 8 GB Arbeitsspeicher nutzen, um das Hardwarehungrige Photoshop mit Daten zu füttern für ein schön großes Panorama und was is? Photoshop ist nicht installiert und meine portable-Version funktioniert auch nicht .. die spontane Suche nach Alternativen zu dem ehemals von mir genutzten HugIn zeigte sich nur teilweise erfolgreich, denn auf den Uni-PCs lässt sich ja nichts installieren.

Beim suchen habe ich dann doch noch ein interessantes Programm gefunden Microsoft Image Composite Editor. Das Wort Editor ist wohl etwas übertrieben, denn man kann damit wirklich nicht viel mehr machen, als das Panorama erstellen, die Projektionsart einzustellen und es in verschiedenen Formaten abzuspeichern 😀

Doch man sollte das Programm nicht zu schnell verteufeln. Denn während sich Photoshop wie die Die Datenkrake Google alles nimmt, was der Arbeitsspeicher hergibt, ist Microsoft ICE extrem sparsam! PS ist schon mit 10-15 Bildern à 15 MegaPixel (MP) überfordert und meine 4 GB RAM sind hoffnungslos überladen. ICE konnte selbst mein aktuellstes Projekt mit 66 Bildern à 15 MP mit unter 2 GB RAM und in rund 15 Minuten auf dem Laptop erstellen  - eine respektable Leistung!

Da Panoramen von Natur aus etwas größer sind, lohnt es sich nicht sie hier in den Blog einzubauen. Mein aktuelles Projekt habe ich wieder bei gigapan.org hochgeladen - dort findet man alles von 50 MP bis 45 GP! Hier also erstmal das besagte Bild:

http://gigapan.org/gigapans/78500/

Das Bild ist aus 66 Einzelbildern zusammengesetzt worden, jedes 15 MP groß. Durch Überlappung (die groß ist, da ich freihand geschossen habe) sinkt die Gesamtauflösung, sodass es am Ende immernoch respektable 400 MP groß ist.

Für alle die ebenfalls Interesse an der Panoramafotografie haben (welche sich ja bereits mit einem Handy oder Digicam realisieren lässt) habe ich hier noch ein paar Tricks, Tips und ein paar Worte zu Microsoft ICE, damit den ersten Panos nichts mehr im Wege steht 😉

Tip 1: Als wichtigster Punkt für die spätere Verarbeitung ist die Überlappung in den Bildern. Die Software nimmt jedes einzelne Bild und versucht die anderen wie beim Puzzle an die Seite ranzulegen, dazu brauch es die Überlappung. Da ICE sehr genügsam ist, müsst ihr auch nicht zu geizig sein mit der Überlappung. Wer schon nachgerechnet hat wird auch feststellen, dass mein 400 MP Bild rein rechnerisch auf 990 MP kommt 😉

Tip 2: Ein weiterer Anfängerfehler, den ich auch häufig getan habe ist, die Kamera die Belichtung selber machen zu lassen. Meist kommt ja das Richtige bei raus, nur wenn ihr einen ganzen Bereich abdecken wollt, ist die Belichtung auf jedem Bild anders. Das spiegelt sich im Panorama dann in unschönen Helligkeitsverläufen zB im Himmel ab. Auf diesem Panorama sieht man, dass der Himmel an manchen Stellen heller ist, als an anderen obwohl er ja eigentlich einheitlich blau ist. Um diesem Effekt vorzubeugen, müsst ihr die Werte von Hand einstellen. Macht dazu einfach ein paar Testaufnahmen oder drückt den Auslöser halb durch. So werden euch ein paar Werte angezeigt und ihr müsst euch für einen Mittelweg entscheiden. Sollte der Helligkeitsunterschied zu groß werden, kann man die Belichtung bei benachbarten Bildern um eine Stufe verändern, aber nicht mehr!

Tip 3: Der letzte Tip dürfte wohl eher passionierte DSLR-Nutzer treffen und ist auch nicht so einfach mit ICE umzusetzen. Bei Einigen Objektiven kommt es zu sog. Vignettierung, sei es durch zu billige Bauteile oder durch eine zu große Blendenöffnung. Dabei wird der Rand leicht abgedunkelt. Baut man mit solchem Rohmaterial ein Panorama, kann es passieren, dass es so aussieht:

http://digi-fototreff.de/show_pic.php?image_id=12233

Programme wie Photoshop können so etwas leicht korrigieren, indem man bei "Objektivkorrektur" ein Häkchen setzt. Schon sieht letzteres so aus:

http://digi-fototreff.de/show_pic.php?image_id=12287

Hier war der Grund eine Blende von 1,8. Bei dem Panorama oben von Wolgast ist das Objektiv selber schuld. Das Kitobjektiv meiner Kamera ist zwar gut für die meisten Arten von Fotos, doch solche "Mängel in der Abbildungsleistung" sind normal bei Einsteigerobjektiven. In beiden Fällen kann es helfen, ein paar Stufen abzublenden. Womit ich beim letzten Tip wäre:

Tip 4: Die Schärfe. Sie ist wichtig für das Programm, um die unterschiedlichen Bilder zusammenzusetzen, zum anderen sieht es einfach scheisse aus, wenn man im Panorama den Übergang von einem scharfen zu einem unscharfen Bild entdeckt. Neben dem für Panoramas schon fast obligatorischen Stativ solltet ihr auch ein wenig abblenden. Eine Fotografenweisheit lautet "Wenn die Sonne lacht, stell die Blende auf 8" 😉 Durch das abblenden steigt der Schärfebereich im Bild und die Abbildungsleistung des Objektives wird auch besser. Als letztes solltet ihr noch beachten, dass ihr den Focus einmal einstellt und dann auf manuell umstellt. Bei den meisten Landschaftspanoramen sollte das unendlich sein. Denn ärgerlich ist es, wenn ihr zB einen Laternenmast vor euch habt, auf den die Kamera fokussiert und alles außen rum unscharf wird - das Panorama könnt ihr vergessen mit einem unscharfen Bild in der Mitte!

Das waren erstmal ein paar Tips, damit eure Panos gleich so schön werden und ihr nicht soviel Ausschuss produziert wie ich am Anfang. Es ist nämlich extrem ärgerlich, bei der digitalen Zusammensetzung festzustellen, dass ein Bild in der Mitte zu hell oder unscharf ist 😉

Die Worte zu Microsoft ICE verschiebe ich auf ein anderes Mal, ansonsten ist das Programm auch einfach und intuitiv zu bedienen.

 

MfG Störtebeker